Ob Cloud-Services, Suchmaschinen, Online-Handel, Banking & Trading, Business-Software oder Consumer-Hardware – in der modernen digitalen Welt hat sich der Plattformansatz als Erfolgsrezept erwiesen. Ein Plattformmodell schafft Ordnung und erleichtert die Automatisierung vormals zeitaufwändiger manueller Prozesse.
Ziel der modernen Plattformökonomie ist es, Kunden, Produkte und Services auf benutzerfreundliche Weise zusammenzuführen. Eine Plattform bietet dabei eine nahtlose Erfahrung bei der Nutzung verschiedener Angebote aus einem Portfolio. Der Plattformansatz hat zugleich Innovationen begünstigt und den Zugang zu digitalen Ressourcen vereinfacht, die Kunden nach dem Self-Service-Prinzip abrufen können statt über aufwändige Bestellprozesse.
Plattformen setzen sich branchenübergreifend durch
Im B2B-Markt helfen Plattformen dabei, Risiken zu verringern, unnötige Datensilos zu ersetzen, aber auch Prozesse und die Kommunikation effizienter zu machen. Mehr Agilität und Flexibilität beschleunigt die Einführung neuer Lösungen sowie Verfügbarkeit und Skalierbarkeit geschäftskritischer Ressourcen in Unternehmen.
Wie dies aussehen kann, zeigt Cisco mit der Cisco Networking Cloud, eine Plattform, die verschiedene IT- und Sicherheitslösungen vereint. Die Plattform unterstützt Unternehmen bei der Verwaltung der heute gängigen Multi-Cloud- und IoT-Umgebungen, der zunehmend aufwändigeren Cybersicherheit sowie einer immer größeren Anwendungslandschaft. Ein weiteres B2B-Beispiel der Plattformökonomie ist Nvidia. Das Unternehmen ist vom Prozessorhersteller zu einem der bedeutendsten Anbieter von KI-Plattformen avanciert.
Ein frühes Paradebeispiel für digitale Plattformen im B2C-Markt ist Apple. Das Portfolio aus eigenentwickelter Hardware und Software, einem eigenen App Store, alles integriert auf einer proprietären Plattform, sorgt für eine starke Kundenbindung. Nutzer können Daten, Multimediainhalte und Konfigurationen über sämtliche Geräte des Herstellers auf einfache Weise synchronisieren, während automatisierte Softwareupdates im Hintergrund erfolgen.
Plattform als Wegbereiter der Datennutzung
Der Zugang zu aktuellen, relevanten und nutzbaren Daten ist in der zunehmend digitalisierten Geschäftswelt erfolgsentscheidend. Die in vielen Unternehmen über Jahre oder Jahrzehnte gewachsene Struktur voneinander isolierter Datensilos ist nicht zielführend, um von wertvollen Daten zu profitieren. Auch im Storage-Umfeld hat sich daher ein Plattformansatz, der alle geschäftskritischen Datenprozesse integriert, als zeitgemäße Strategie etabliert.
Eine entsprechende Datenplattform geht über die Speicherung von Daten hinaus und unterstützt ebenso die Analyse und Weiterverarbeitung sowie die wachsenden Anforderungen an Compliance, Governance sowie Datenschutz und -sicherheit. Die Plattform muss lokal betriebene Geschäftsanwendungen ebenso wie Cloud-native Anwendungen unterstützen. Eine weitreichende Automatisierung erleichtert es erheblich, aus Rohdaten wertvolle Informationen zu ziehen, um Innovation zu fördern, Prozesse zu optimieren, die Kundenbindung zu stärken und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen.
Daten dort bereitstellen, wo sie gebraucht werden
Unternehmen wollen eine Datenplattform nicht nur in ihrem Rechenzentrum oder einer bestimmten Cloud nutzen. Bei der Datennutzung ist Flexibilität entscheidend. Eine moderne Plattform muss daher in der Lage sein, Daten sowohl in der eigenen lokalen Infrastruktur, am Edge oder in einer Public Cloud bereitzustellen. Um dies zu ermöglichen, ist eine Storage-Software für flexible Datenservices in Kombination mit einer Cloud-Plattform für das Management aller Storage-Arrays erforderlich.
Eine moderne Datenplattform dieser Art zeichnet sich durch ein einheitliches, zentrales Management aus. Die automatische Verteilung von Software-Updates und Hardware-Upgrades im laufenden Betrieb tragen zur Geschäftskontinuität bei. Zudem können Unternehmen die Datenplattform wahlweise vor Ort nutzen oder als Service in Anspruch nehmen, mit entsprechender Kostenabrechnung als Investitions- oder Betriebsausgaben. Auf diese Weise lassen sich unter dem Dach eines gemeinsamen Ökosystems verschiedene Datenservices bedarfsgerecht kombinieren.
Mit KI in Richtung Zukunft
KI ist in vielen Unternehmen ein wichtiges Thema, das die Dateninfrastruktur unmittelbar betrifft. Da die KI-Nutzung energieintensiv ist, kann moderne, besonders effiziente Storage-Technologie einen entscheidenden Beitrag leisten, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Neben Effizienz sind Leistung und Skalierbarkeit entscheidend, um anspruchsvolle, datenintensive KI-Workloads zu bewältigen. Automatisierte Speicherplattformen, die ihrerseits bereits KI-Unterstützung nutzen für einen optimalen Betrieb, weisen hier den Weg in die Zukunft – nicht nur für KI, sondern alle modernen Workloads im Rahmen der digitalen Transformation.
Quelle: Pure Storage
