IONOS stärkt sein KI-Portfolio gezielt weiter und integriert das leistungsstarke NVIDIA DGX H200-System direkt in seine deutschen Rechenzentren. Auf diese Weise verschafft der Anbieter Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden einen unmittelbaren Zugang zu einer hochskalierbaren Plattform, die sich ideal für anspruchsvolle KI-Modelle und datenintensive Anwendungen eignet – und das unter konsequenter Einhaltung der strengen europäischen Datenschutzvorgaben.
IONOS zählt zu den ersten Cloud-Anbietern in Deutschland, die das neue Supercomputing-System NVIDIA DGX H200 produktiv einsetzen. Das Unternehmen hat die leistungsstarke Hardware in seine ISO-zertifizierten Rechenzentren integriert. Darüber hinaus organisiert der Managed-Service-Spezialist Cronon innerhalb der IONOS-Gruppe den direkten Zugang für Kunden. Dadurch profitieren Organisationen von einer souveränen KI-Infrastruktur, die sich für rechenintensive Aufgaben wie das Training großer Sprachmodelle oder komplexe Simulationen eignet.
Die neue Lösung vervollständigt das bestehende KI-Portfolio von IONOS. So begleitet der Anbieter seine Kunden entlang der gesamten KI-Prozesskette – vom Modellzugriff im AI Model Hub über dedizierte GPU-Server bis hin zu High-Performance-Umgebungen für Training und Inferenz. Da sämtliche Dienste in deutschen Rechenzentren laufen, bewegt sich die Infrastruktur vollständig im Rahmen europäischer Datenschutzgesetze. Unternehmen sichern sich damit nicht nur technologische Souveränität, sondern auch regulatorische Klarheit.
Leistungsstarke Technik für große Datenmodelle
Das NVIDIA DGX H200-System kombiniert acht NVIDIA H200 Tensor Core GPUs mit insgesamt 1.128 GB HBM3e-Speicher. Über NVIDIA NVLink und NVSwitch erreichen die GPUs eine bidirektionale Bandbreite von 900 GB/s, insgesamt 7,2 TB/s. Ergänzt wird das System durch zwei Intel Xeon Platinum 8480C Prozessoren mit 112 CPU-Kernen, 2 TB Arbeitsspeicher, 30 TB NVMe SSD und NVIDIA ConnectX-7 Schnittstellen mit 400 GB/s Bandbreite. Diese Ausstattung ermöglicht eine schnelle, skalierbare und effiziente Verarbeitung großer Datenmengen. Unternehmen erhalten damit eine wirtschaftlich attraktive Lösung für anspruchsvolle KI-Projekte – vom Training über Simulation bis zur Inferenz.
Europäische Datenhoheit konsequent umgesetzt
IONOS betreibt seine gesamte technische Infrastruktur konsequent und ausschließlich in deutschen Rechenzentren. So stellt das Unternehmen sicher, dass alle Datenströme und Verarbeitungsprozesse den strengen Anforderungen des deutschen und europäischen Datenschutzrechts entsprechen. Besonders Institutionen aus dem Gesundheitswesen, der Finanzbranche und dem öffentlichen Sektor profitieren davon. Sie erhalten eine verlässliche und rechtskonforme Plattform, auf der sich auch sensible KI-Anwendungen sicher und vertrauenswürdig betreiben lassen.
Noxtua bringt Rechts-KI auf Basis von DGX H200 voran
Zu den ersten Nutzern des neuen Systems gehört das Berliner Unternehmen Noxtua, das sich auf KI-Anwendungen im juristischen Umfeld spezialisiert hat. Auf Basis der NVIDIA-Plattform entwickelt Noxtua ein eigenes Sprachmodell, das ausschließlich mit juristischen Inhalten trainiert wird. Ziel ist es, eine sichere Assistenzlösung für Anwältinnen und Anwälte zu schaffen, die § 203 StGB und § 43e BRAO Rechnung trägt.
Das Modell wurde entwickelt, um Juristinnen und Juristen künftig gezielt bei der Bearbeitung komplexer Fragestellungen zu unterstützen – und dabei jederzeit die strengen Vorgaben nach § 203 StGB sowie §43e BRAO zuverlässig einzuhalten. Auf diese Weise zeigt das Projekt beispielhaft, wie sich technologische Leistungsfähigkeit und europäische Rechtssicherheit wirkungsvoll miteinander verbinden lassen.
