Adlon stellt IT-Sicherheit in den Mittelpunkt seiner strategischen Weiterentwicklung. Das Unternehmen erweitert sein Digital-Workplace-Angebot um ein NIST-basiertes Security-Portfolio. Ziel ist es, Unternehmen bei der Absicherung moderner Arbeitsumgebungen zu unterstützen. Dabei stehen Resilienz, Compliance und praxisnahe Umsetzung im Fokus.
Die Anforderungen an IT-Sicherheit haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Cyberangriffe, regulatorische Vorgaben und komplexe IT-Landschaften zwingen Unternehmen dazu, Sicherheit stärker strategisch zu verankern. Vor diesem Hintergrund richtet die Adlon Intelligent Solutions GmbH ihre Positionierung neu aus und ergänzt ihr Portfolio gezielt um Security-Leistungen.
Das Unternehmen bleibt seiner Rolle als Anbieter von Digital-Workplace-Lösungen treu, erweitert diesen Ansatz jedoch um ein dediziertes Security-Portfolio. Grundlage bildet ein an den NIST-Framework angelehntes Modell, das Unternehmen strukturierte Sicherheitsprozesse entlang definierter Schutzfunktionen ermöglichen soll.
Sicherheit wird zur Managementaufgabe
Die zunehmende Bedrohungslage betrifft Unternehmen aller Größenordnungen. Produktionsausfälle, Datenverluste und gestörte Lieferketten können erhebliche wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Parallel steigen die Anforderungen durch regulatorische Initiativen wie NIS2.
„Unsere Kunden stehen unter erheblichem Druck. Sie müssen moderne digitale Arbeitsplätze bereitstellen, den Fachkräftemangel abfedern und gleichzeitig ein belastbares Sicherheitsniveau nachweisen“ sagt Sven Hillebrecht, Geschäftsführer von Adlon. „Mit der Neuausrichtung sorgen wir dafür, dass der Kundennutzen künftig noch stärker durch Sicherheit, Resilienz und Transparenz am digitalen Arbeitsplatz entsteht.“
Vor diesem Hintergrund wird IT-Security zunehmend zur Führungsaufgabe. Unternehmen müssen Sicherheitsstrategien nicht nur technisch umsetzen, sondern auch organisatorisch verankern.
Strukturierter Ansatz nach NIST
Das neue Portfolio orientiert sich an den zentralen Funktionen des NIST-Frameworks und deckt damit den gesamten Sicherheitslebenszyklus ab – von der Risikoanalyse bis zur Wiederherstellung nach Vorfällen.
Zu den Kernbereichen gehören:
- Identify: Identifikation von Schwachstellen und Bewertung von Risiken
- Protect: Umsetzung technischer Schutzmaßnahmen und Absicherung von Systemen
- Detect: Früherkennung von Sicherheitsereignissen
- Respond: Koordination von Reaktionsmaßnahmen, etwa über ein Security Operations Center
- Recover: Wiederherstellung des IT-Betriebs nach Vorfällen
- Govern: Steuerung und Governance von Sicherheitsprozessen unter Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen
Ergänzt wird das Portfolio durch konkrete Services wie Managed Vulnerability Management, Managed SOC, Endpoint Protection sowie Security-Awareness-Angebote und Beratungsleistungen zur Umsetzung regulatorischer Vorgaben.
Praxisorientierung durch interdisziplinäre Expertise
Ein zentrales Element der Neuausrichtung ist der praxisnahe Ansatz. Verantwortlich für das Security-Portfolio ist Tizian Kohler, Head of Security bei Adlon, dessen Erfahrung aus Industrie und Ermittlungsarbeit die Ausrichtung prägt.
„Wir kennen sowohl die Vorgehensweisen der Angreifer, als auch die betriebliche Realität unserer Kunden“, sagt Kohler. „Unsere Services sind darauf ausgelegt, Sicherheitsmaßnahmen verständlich und umsetzbar zu machen.“
Quelle: AdlonDamit zielt Adlon darauf ab, Sicherheitskonzepte nicht nur theoretisch zu entwickeln, sondern konkret in bestehende IT-Strukturen zu integrieren.
Integration in den Digital Workplace
Die Erweiterung des Portfolios versteht das Unternehmen nicht als strategischen Bruch, sondern als konsequente Weiterentwicklung seines bisherigen Angebots. Der digitale Arbeitsplatz bleibt weiterhin das zentrale Element der Unternehmensstrategie.
„Es handelt sich nicht um einen Richtungswechsel, sondern um eine logische Weiterentwicklung“ betont Geschäftsführer Sebastian Eberle. „Wir erweitern unsere etablierte Digital-Workplace-Expertise konsequent um den Aspekt der Sicherheit. Das ist die logische nächste Stufe als verantwortungsvoller Berater und Gestalter moderner IT.“
Neben klassischen Workplace-Themen wie Microsoft 365, Collaboration und Automatisierung rücken damit Sicherheitsaspekte stärker in den Mittelpunkt.
Awareness und Wissenstransfer als Bestandteil der Strategie
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sensibilisierung von Mitarbeitern und Führungskräften. Adlon ergänzt sein Portfolio um verschiedene Wissens- und Trainingsformate, darunter Webinare, eLearning-Angebote und interaktive Formate wie Security Escape Rooms.
Ziel ist es, Security Awareness als festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu etablieren und damit das Risiko menschlicher Fehlentscheidungen zu reduzieren.
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