Die FVG GmbH & Co. KG modernisiert ihre ERP-Landschaft und setzt künftig auf PSIpenta von PSI Software SE. Das System soll zentrale Geschäftsprozesse des Fahrzeugbauers integrieren und die Produktionsplanung verbessern. Neben dem Auftragsmanagement kommen unter anderem Funktionen für Service, Variantenmanagement sowie digitale Rechnungsverarbeitung zum Einsatz. Die Einführung soll zudem die Grundlage für weiteres Unternehmenswachstum schaffen.
Die FVG GmbH & Co. KG hat die PSI Software SE mit der Einführung des ERP-Systems PSIpenta beauftragt. Nach Angaben des Softwareanbieters setzte sich PSI in einem Auswahlverfahren gegen mehrere Wettbewerber durch und wird das bislang eingesetzte ERP-System ersetzen. Ausschlaggebend für die Entscheidung war demnach, dass die Lösung die für FVG relevanten Geschäftsprozesse bereits im Standard abbildet.
Künftig werden rund 20 Anwender mit dem System arbeiten. Zum Einsatz kommen das Auftragsmanagement sowie Module für Service- und Variantenmanagement. Ergänzt wird die Lösung durch Funktionen zur Betriebsdaten- und Personalzeiterfassung.
Ein weiterer Bestandteil der Implementierung ist der integrierte Invoice Connector. Dieser automatisiert den Empfang elektronischer Rechnungen und übernimmt deren Einbindung in die digitalen Buchungs- und Archivierungsprozesse. Über eine Anbindung an DATEV werden buchhaltungsrelevante Daten automatisiert aus der Produktion in das Rechnungswesen übertragen.
Fokus auf durchgängige Prozesse
Mit der Einführung des neuen ERP-Systems verfolgt FVG das Ziel, Produktionsprozesse besser planbar zu machen und gleichzeitig die Unternehmensabläufe durchgängig digital abzubilden.
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der PSI. Das moderne ERP-System erfüllt unsere Anforderungen als Hersteller von Fahrzeugaufbauten, Aufliegern und Anhängern optimal und schafft die Grundlage für effizientere Produktionsprozesse durch eine deutlich bessere Planbarkeit. Gleichzeitig erhalten wir eine zukunftsfähige Systemlandschaft, die unser weiteres Wachstum unterstützt. Besonders wichtig war uns zudem die durchgängige Abbildung unserer Unternehmensprozesse, um eine hohe Prozesssicherheit sowie einen zuverlässigen Informationsfluss innerhalb des Unternehmens sicherzustellen“, begründet Tom Desens, Projektmanager bei der FVG GmbH & Co. KG den Zuschlag.
Fahrzeugbau mit Spezialisierung
Die FVG GmbH & Co. KG mit Sitz in Wildeshausen produziert seit 2014 Fahrzeuge für unterschiedliche Einsatzbereiche. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben 75 Mitarbeitende. Zum Produktportfolio gehören unter anderem die Fahrzeugserien CarLiner, UltraLiner, FlexLiner und AgraLiner sowie Sonderfahrzeuge und individuell gefertigte Lkw-Aufbauten.
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