Der Automobilzulieferer Presswerk Struthütten setzt künftig auf eine integrierte ERP- und MES-Lösung von PSI. Ziel ist die Optimierung von Produktionsprozessen sowie die Ablösung bestehender Systeme. Neben klassischen ERP-Funktionen kommen auch mobile Anwendungen und MES-Module zum Einsatz. Die Einführung adressiert zentrale Anforderungen der Fertigungsindustrie.
Der Automobilzulieferer Presswerk Struthütten GmbH hat die Einführung einer neuen IT-Lösung für seine Produktions- und Geschäftsprozesse gestartet. Mit PSIpenta/ERP & MES setzt das Unternehmen auf ein integriertes System, das sowohl betriebswirtschaftliche als auch produktionsnahe Abläufe abdeckt.
Die Lösung ersetzt das bisherige System sowie weitere Anwendungen, darunter Finanzbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung und bestehende Eigenentwicklungen. Ziel ist es, eine durchgängige Systemlandschaft zu schaffen und Prozesse stärker zu standardisieren.
Integrierte Funktionen für Produktion und Verwaltung
Künftig werden rund 80 Anwender mit dem neuen System arbeiten. Zum Einsatz kommen unter anderem Module für Lagerplatzverwaltung, Serviceprozesse sowie Änderungs- und Variantenmanagement.
Darüber hinaus integriert die Lösung Funktionen aus dem Manufacturing Execution System (MES), insbesondere zur Betriebsdatenerfassung und Personalzeiterfassung. Ergänzt wird das System durch eine integrierte Kostenrechnung.
Auch mobile Anwendungen spielen eine zentrale Rolle: Für alle Funktionen werden Lösungen zur Nutzung auf mobilen Endgeräten implementiert. Damit sollen Prozesse direkt in der Produktion und im operativen Umfeld unterstützt werden.
Standardisierung und Workflow-Orientierung
Mit der Entscheidung für PSIpenta verfolgt das Unternehmen einen klaren Standardisierungsansatz. Statt individueller Eigenentwicklungen setzt Presswerk Struthütten künftig auf eine branchenspezifische Standardlösung.
„Um unsere Produktionsprozesse zu optimieren und auch effizienter zu gestalten, haben wir uns für die bewährte branchenspezifische ERP- und MES-Lösung der PSI entschieden. Sowohl der modulare als auch workflowbasierte Funktionsumfang im Standard erfüllt unsere Anforderungen als Automobilzulieferer optimal“, erklärt Daniel Jud, Geschäftsführer der Presswerk Struthütten.
Die Kombination aus modularer Architektur und workflowbasierter Steuerung soll es ermöglichen, Prozesse flexibler abzubilden und gleichzeitig die Komplexität der Systemlandschaft zu reduzieren.
Digitalisierung als Voraussetzung für Effizienz
Die Einführung integrierter ERP- und MES-Systeme gilt in der Fertigungsindustrie als zentraler Baustein für die Digitalisierung. Durch die Verknüpfung von Planung, Steuerung und Ausführung lassen sich Durchlaufzeiten reduzieren und Transparenz erhöhen.
Gerade in Branchen wie Automotive und Nutzfahrzeuge, in denen Presswerk Struthütten tätig ist, steigen die Anforderungen an Variantenvielfalt, Lieferfähigkeit und Prozessqualität.
Mit rund 200 Beschäftigten positioniert sich das Unternehmen als Full-Service-Anbieter in den Bereichen Umform-, Füge- und Schneidetechnik. Die neue Systemlandschaft soll dazu beitragen, diese Position weiter zu stärken und zukünftige Anforderungen effizient abzubilden.
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