Mit einem neuen Rechenzentrum in Stuttgart erweitert nexspace sein Angebot im Bereich Colocation und digitale Infrastruktur. Der Standort richtet sich gezielt an Unternehmen mit Anforderungen an Datensouveränität und Compliance. Neben klassischen Services spielt auch KI-optimierte Infrastruktur eine zentrale Rolle. Interessenten können die Anlage bereits vor Inbetriebnahme besichtigen.
Der Ausbau regionaler Rechenzentrumsinfrastruktur gewinnt vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen und wachsender Datenmengen zunehmend an Bedeutung. Mit einem neuen Standort in Stuttgart will nexspace data centers genau hier ansetzen und Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen in der Region adressieren.
Ab Juni 2026 öffnet der Betreiber sein Rechenzentrum auf der Sternhöhe für Besichtigungen. Der operative Betrieb ist für das vierte Quartal geplant. Bereits im April nehmen erste Mitarbeiter ihre Tätigkeit vor Ort auf.
Die Standortentscheidung folgt einer klaren strategischen Ausrichtung. Der Wirtschaftsraum Stuttgart zählt zu den bedeutendsten Industrieregionen Deutschlands und weist eine hohe Dichte an Unternehmen aus Mittelstand, Industrie und Forschung auf. Entsprechend steigt der Bedarf an leistungsfähiger und gleichzeitig souveräner IT-Infrastruktur.
Datensouveränität als zentrales Differenzierungsmerkmal
Im Fokus des Angebots steht die Verarbeitung und Speicherung von Daten unter deutschem Recht. Damit positioniert sich nexspace bewusst als Alternative zu internationalen Hyperscalern.
„Die Nachfrage nach Colocation-Dienstleistungen steigt deutlich und der Boom rund um KI treibt den Bedarf an leistungsfähiger IT-Infrastruktur weiter an“, sagt Christian Zipp, CEO von nexspace data centers. „Gerade im DACH-Raum spielt dabei digitale Souveränität eine immer größere Rolle. Als deutsches Unternehmen, das Daten ausschließlich in eigenen Rechenzentren in Deutschland verarbeitet und speichert, bieten wir unseren Kunden absolute Rechtssicherheit und Unabhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern. Mit dem Standort Stuttgart machen wir dieses Versprechen greifbar und laden Interessierte ab Juni ein, sich vor Ort selbst davon zu überzeugen.“
Hintergrund sind unter anderem regulatorische Rahmenbedingungen wie der US Cloud Act sowie steigende Anforderungen an Datenschutz und Compliance. Unternehmen suchen daher verstärkt nach Lösungen, die eine klare rechtliche Verortung und Kontrolle über ihre Daten ermöglichen.
Infrastruktur für klassische und KI-Workloads
Das Rechenzentrum entsteht auf einer Fläche von rund 1.800 Quadratmetern und bietet Colocation-Kapazitäten mit redundanter Stromversorgung, mehrstufigen Sicherheitskonzepten und Notfallmechanismen.
Neben klassischen Colocation-Services stellt nexspace auch Konnektivitätslösungen sowie spezialisierte Angebote für KI-Anwendungen bereit. Diese sogenannten KI-Ready-Colocation-Umgebungen tragen dem wachsenden Bedarf an leistungsintensiven Workloads Rechnung, der aktuell in vielen Branchen zu beobachten ist.
Ergänzend setzt das Unternehmen auf nachhaltige Betriebskonzepte. Dazu zählen der Einsatz erneuerbarer Energien, optimierte Kühltechnologien sowie die Nutzung von Abwärme.
Wachsender Bedarf in regionalen Märkten
Der neue Standort ist Teil einer umfassenderen Wachstumsstrategie des Unternehmens. Regionale Rechenzentren gewinnen insbesondere dort an Bedeutung, wo hohe Anforderungen an Latenz, Datenverfügbarkeit und regulatorische Sicherheit bestehen.
Gleichzeitig zeigt sich, dass viele Organisationen ihre IT-Infrastruktur stärker regional ausrichten oder hybride Modelle verfolgen, um Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern zu reduzieren.
Mit der Möglichkeit zur Besichtigung noch vor Inbetriebnahme verfolgt nexspace zudem einen transparenten Ansatz. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen erhalten frühzeitig Einblicke in Infrastruktur, Sicherheitskonzepte und Services.
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