HiBob ist von The Josh Bersin Company mit dem HR Pacesetter Award 2026 ausgezeichnet worden. Prämiert wurde ein Betriebsmodell, das künstliche Intelligenz in HR-, Führungs- und Unternehmensprozesse integriert. Nach Angaben des Unternehmens soll der Ansatz den Übergang von einzelnen KI-Anwendungen zu einer umfassenden Workforce-Transformation unterstützen.
Mit dem HR Pacesetter Award 2026 würdigt The Josh Bersin Company nach Angaben von HiBob dessen Ansatz zur Integration künstlicher Intelligenz in betriebliche Abläufe. Das Unternehmen, das mit der Plattform Bob Lösungen für Human Capital Management, Payroll und Finance anbietet, sieht die Auszeichnung als Bestätigung seiner Strategie für die Workforce-Transformation im KI-Zeitalter. Im Mittelpunkt steht ein Drei-Ebenen-Betriebsmodell, das Workforce-Daten nicht nur verwalten, sondern für operative und strategische Entscheidungen nutzbar machen soll.
Erst im weiteren Verlauf zeigt sich, worin sich der Ansatz nach Unternehmensangaben von klassischen HR-Plattformen unterscheidet.
KI als Bestandteil von Führungs- und Geschäftsprozessen
Laut The Josh Bersin Company verbindet das Modell Menschen, Prozesse und Technologie miteinander und integriert KI in eine skalierbare Infrastruktur. Dadurch soll künstliche Intelligenz sowohl alltägliche Arbeitsabläufe als auch strategische Entscheidungen unterstützen.
„HiBob wird als Gewinner des HR Pacesetter Award 2026 für ein zukunftsweisendes Betriebsmodell ausgezeichnet, das Menschen, Prozesse und Technologie intelligent miteinander verbindet und so neue Potenziale erschließt“, so das Team von The Josh Bersin Company. „KI entwickelt sich dabei vom Experiment zum strategischen Arbeitspartner. Sie ist nun eingebettet in eine skalierbare Infrastruktur, die neu definiert, wie Führungskräfte, Manager und Mitarbeiter Ergebnisse erzielen.“
Nach Einschätzung des Analystenhauses steht dabei eine menschenzentrierte KI-Strategie im Mittelpunkt.
„Mit dem Drei-Ebenen-Betriebsmodell von HiBob wird KI zur tragenden Komponente. Sie hilft in täglichen Workflows ebenso wie in strategischen Entscheidungen auf Führungsebene. Das Unternehmen belegt damit, dass eine menschenzentrierte KI-Strategie die Grundlage für nachhaltige Adoption, verantwortungsvolle Innovation und langfristige Wettbewerbsfähigkeit ist.“
Kennzahlen zur KI-Transformation
Nach Angaben von HiBob wurde das Modell durch das unternehmensinterne AI Mind Team entwickelt. Das Unternehmen nennt unter anderem folgende Kennzahlen:
- Rund 95 Prozent der Mitarbeiter nutzen KI wöchentlich.
- Mehr als 70 KI-Verantwortliche wurden unternehmensübergreifend unterstützt.
- Über 300 KI-Proof-of-Concept-Initiativen wurden eingereicht.
- Mehr als 150 KI-Agenten wurden in Abteilungsworkflows integriert.
- Über 1.800 Teilnehmer nahmen an KI-Workshops und Lernprogrammen teil.
- Die unternehmensweite KI-Nutzung stieg um 111 Prozent.
- Mehr als 60 KI-bezogene Kompetenzen wurden innerhalb eines Jahres aufgebaut.
Menschen und KI gemeinsam stärken
HiBob sieht den Wandel zu KI-gestützten Organisationen vor allem als organisatorische Aufgabe.
„KI-Transformation wird häufig als technologische Herausforderung betrachtet“, sagt Ronni Zehavi, CEO und Mitgründer von HiBob. „Bei HiBob zeigen wir, dass es sich um eine organisationale Herausforderung handelt, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wir ersetzen mit diesem System keine Menschen. Wir bringen menschliche Kreativität sowie KI zusammen und stärken damit beides.“
Nach Ansicht des Unternehmens reicht Automatisierung allein künftig nicht mehr aus, um Unternehmen erfolgreich zu steuern.
„Unternehmen brauchen heute mehr als Automatisierung. Sie brauchen Intelligenz, Orchestrierung und die Fähigkeit, Personalstrategie direkt mit der Unternehmenssteuerung zu verknüpfen. Das bedeutet, sie müssen People, Payroll, Performance und Planung miteinander verbinden können. Führungskräfte erhalten dadurch ein klares Bild der Workforce und können mit Zuversicht handeln.“
Nach Angaben von HiBob soll das Betriebsmodell Unternehmen dabei unterstützen, den Übergang von einzelnen KI-Experimenten hin zu einer umfassenden Workforce-Transformation zu vollziehen. Ziel sei es, KI-Nutzung dauerhaft in organisatorische Prozesse und Entscheidungsstrukturen zu integrieren.
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