Mit der Version 6.7 seiner Management-Suite ACMP stellt Aagon Sicherheit und Transparenz stärker in den Mittelpunkt. Neue Funktionen wie Multifaktor-Authentifizierung, erweiterte Login-Historien und ein ausgebautes Lizenzmanagement adressieren insbesondere die steigenden Anforderungen an IT-Compliance. Gleichzeitig zielt das Release darauf ab, IT-Administratoren im Tagesgeschäft spürbar zu entlasten.
Sicherheitsanforderungen prägen zunehmend den Alltag von IT-Abteilungen, und IT-Teams stehen dadurch stärker unter Druck. Regulatorische Vorgaben wie NIS-2, steigende Compliance-Anforderungen und komplexer werdende IT-Landschaften erhöhen den Druck auf Administratoren. Mit der neuen Version 6.7 der ACMP Suite reagiert Aagon aktiv auf diese Entwicklung und stellt das Prinzip „Security first“ klar in den Mittelpunkt.
Ein zentrales neues Feature unterstützt jetzt die Multifaktor-Authentifizierung. Diese ist insbesondere für Unternehmen relevant, die von NIS-2 betroffen sind, richtet sich aber ebenso an alle Organisationen, die den Zugriff auf ihre IT-Ressourcen stärker absichern möchten. ACMP setzt dabei auf ein Time-based-One-time-Passwort-Verfahren (TOTP), das mit gängigen Authenticator-Apps wie Microsoft oder Google Authenticator kompatibel ist. Die Ersteinrichtung erfolgt per QR-Code. Nach der Anmeldung mit Benutzername und Passwort wird zusätzlich eine PIN aus der Authenticator-App abgefragt, erst danach erhält der Nutzer Zugriff auf die ACMP Konsole.
Mehr Transparenz bei Log-ins und Nutzungsrechten
Ergänzend zur Multifaktor-Authentifizierung führt ACMP 6.7 eine erweiterte Login-Historie ein. IT-Administratoren können damit definieren und nachvollziehen, wie lange Anmeldungen überwacht werden und zu welchem Zeitpunkt ein Log-in stattgefunden hat. Auf Basis dieser Historie lässt sich zudem festlegen, nach wie vielen Anmeldungen ein Benutzer als Hauptnutzer eines Geräts gilt.
Diese Information ist insbesondere für die korrekte Nutzung von Zweitnutzungsrechten bei Softwarelizenzen relevant. Zusätzlich kann hinterlegt werden, an welchem Gerät eine Person als Hauptnutzer und wo sie lediglich als Zweitnutzer geführt wird. Damit erhöht ACMP die Transparenz bei der Lizenz- und Nutzungsverwaltung deutlich.
Lizenzmanagement mit Microsoft-365-Anbindung
Auch das Lizenzmanagement wurde mit dem aktuellen Release weiter ausgebaut. Durch die Anbindung des Microsoft-365-Lizenzportals lassen sich alle dort vergebenen Lizenzen direkt in die ACMP Suite importieren. Damit stehen sämtliche Lizenzdaten zentral auf einer einheitlichen Oberfläche für Compliance-Prüfungen zur Verfügung.
Beim Import werden neben Produkten und Lizenzen auch fehlende Kontakte automatisch als Lizenzverbraucher angelegt. Zudem unterstützt ACMP 6.7 erstmals die parallele Anbindung mehrerer Microsoft-365-Lizenzportale. Das erleichtert insbesondere Unternehmen mit komplexeren Mandantenstrukturen die Verwaltung ihrer Cloud-Lizenzen.
Erweiterungen für Helpdesk und Administration
Neben den sicherheitsrelevanten Neuerungen integriert Aagon weitere Funktionen, die direkt aus dem Austausch mit Anwendern entstanden sind. Der Helpdesk wurde um zwei praxisnahe Features erweitert. Benutzerdefinierte Felder lassen sich nun über die Funktion „Schnelles Bearbeiten in einer Ticketabfrage“ anpassen. Darüber hinaus können diese Felder künftig über Helpdesk-Regeln automatisch befüllt oder verändert werden, etwa bereits beim Anlegen eines Tickets. Ziel ist es, wiederkehrende manuelle Arbeitsschritte im Support zu reduzieren.
Ebenfalls neu ist der Container Export und Import. ACMP 6.7 ermöglicht es, komplette Containerstrukturen in eine neue Umgebung zu exportieren und dort wieder zu importieren. Enthalten sind unter anderem Namen, Icons, Filter, Advanced-SQL-Filter, benutzerdefinierte Felder und Prioritäten. Anwender, die regelmäßig neue ACMP Server aufsetzen, können so eine einmal definierte Grundstruktur mehrfach verwenden und sparen erheblichen manuellen Aufwand. Schwachstellen-Filter sind vom Export ausgenommen.
Überarbeitete ACL-Berechtigungen
Abgerundet wird das Release durch Anpassungen an den ACL-Sicherheitsberechtigungen. Reports, Abfragen und Client Commands konnten bislang separat in ihrer Sichtbarkeit, Ausführung und Bearbeitung eingeschränkt werden. Die Berechtigungen für „Sichtbar“ und „Ausführen“ wurden nun zusammengeführt. Die neue Berechtigung „Sichtbar“ umfasst sowohl das Anzeigen als auch das Ausführen eines Objekts und vereinfacht damit die Rechteverwaltung.
Weitere Informationen zur ab sofort verfügbaren Version ACMP 6.7 stellt Aagon über eine Feature Tour bereit.
Weitere Informationen zu Aagon finden Sie hier.
