Mit DeepQuery stellt Denodo eine neue KI-Funktion vor, die komplexe Geschäftsfragen über System- und Datenquellengrenzen hinweg analysieren kann. Die Lösung kombiniert generative KI mit Echtzeitzugriff auf strukturierte Unternehmensdaten und liefert fundierte, erklärbare Antworten – auch für nicht-technische Anwender. Gleichzeitig integriert Denodo das Model Context Protocol (MCP) in sein AI SDK und stärkt so die offene Anbindung agentenbasierter Systeme.
Tiefgreifende Geschäftsanalysen sind häufig zeit- und ressourcenintensiv. Mit DeepQuery bringt Denodo nun eine KI-Funktion auf den Markt, die diesen Prozess deutlich beschleunigen soll – ohne dabei auf strukturierte Fundierung oder Verständlichkeit zu verzichten. Die Funktion richtet sich auch an nicht-technische Anwender und ist aktuell im Rahmen einer Private Preview verfügbar.
Im Kern ermöglicht DeepQuery die Beantwortung komplexer, mehrstufiger Fragestellungen – sogenannte „Warum“-Fragen – mithilfe generativer KI, kombiniert mit Live-Zugriff auf Unternehmensdaten. Ziel ist es, nicht nur Zusammenfassungen oder Textantworten zu generieren, sondern fundierte Analysen bereitzustellen, die aktuelle Entwicklungen und tiefere Ursachen transparent machen.
Im Gegensatz zu klassischen generativen KI-Lösungen, die häufig auf statischen Quellen wie Dokumenten oder vorindizierten Datensätzen basieren, arbeitet DeepQuery mit Echtzeitdaten aus unterschiedlichsten Systemen, Abteilungen und Formaten. Zudem können externe Quellen wie Drittanwendungen oder öffentlich verfügbare Informationen einbezogen werden. So entsteht ein erweiterter Kontext, der unternehmensspezifische Informationen sinnvoll ergänzt.
Analyse statt Umformulierung
Anwendungsfälle für DeepQuery reichen von Finanz- über Vertriebs- bis hin zu Kundenbindungsfragen – etwa: „Warum sind die Kapitalabflüsse im letzten Quartal so stark angestiegen?“ oder „Was steckt hinter fluktuierender Kundenbindung in den verschiedenen Regionen?“. Anstatt manuell Berichte zusammenzustellen, greift DeepQuery direkt auf relevante Unternehmensdaten zu, analysiert sie in Echtzeit und liefert Antworten innerhalb weniger Minuten.
„Das wahre Potenzial von KI für Unternehmen liegt nicht nur darin, Antworten zu generieren, sondern den gesamten Kontext dahinter zu verstehen“, erklärt Angel Viña, CEO und Gründer von Denodo. „Mit DeepQuery erschließen wir genau dieses Potenzial – indem wir generative KI mit einem kontrollierten, Echtzeit-Zugriff auf das gesamte Unternehmensdaten-Ökosystem verbinden, unabhängig davon, wo die Daten liegen. Anders als isolierte Lösungen, die auf eine einzige Datenquelle beschränkt sind, nutzt DeepQuery angereicherte, vereinheitlichte Semantik über verteilte Datenquellen hinweg. So kann KI Informationen tiefgreifender und genauer interpretieren, erklären und auf ihrer Basis handeln als je zuvor.“
Quelle: DenodoDie neue Funktion basiert auf der Denodo Platform, die mithilfe von Datenvirtualisierung einen logischen Zugriff auf heterogene Datenlandschaften ermöglicht. DeepQuery ist vollständig in das Denodo AI SDK integrierbar, lässt sich aber auch eigenständig in Agenten, Co-Piloten oder branchenspezifische Anwendungen einbinden und erweitern.
Neue Schnittstelle für offene KI-Systeme
Neben DeepQuery kündigt Denodo auch die Integration des Model Context Protocol (MCP) in sein AI SDK an. MCP ist ein offener Standard zur semantischen Anreicherung von KI-Eingaben mit relevanten Kontextdaten. Ab sofort enthält das Denodo AI SDK eine MCP-Server-Implementierung, die eine nahtlose Integration mit MCP-kompatiblen Clients erlaubt. Ziel ist es, eine verlässliche, standardisierte Datenbasis für KI-Agenten zu schaffen, die auf Echtzeitdaten aus unterschiedlichen Quellen zugreifen müssen.
Mit dem AI Accelerator Program eröffnet Denodo darüber hinaus ausgewählten Unternehmen die Möglichkeit, frühzeitig auf DeepQuery zuzugreifen und die weitere Entwicklung aktiv mitzugestalten.
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