Die MOTOMETER GmbH hat ihr ERP-System auf das aktuelle Release „oxaion infinite“ von Aptean umgestellt und ist zugleich in die Cloud gewechselt. Mit der Migration modernisiert der Automobilzulieferer seine IT-Landschaft grundlegend. Statt klassischer Versionssprünge setzt das neue Release-Modell auf kontinuierliche Updates per Patch. Ziel sind mehr Flexibilität, stabile Lieferkettenprozesse und eine langfristig skalierbare Systemarchitektur.
Die MOTOMETER GmbH aus Pforzheim hat ihr bestehendes ERP-System auf das aktuelle Release „oxaion infinite“ von Aptean gehoben und im Zuge dessen die bisherige On-Premise-Installation in eine Cloud-Umgebung überführt. Für den Automobilzulieferer markiert das Projekt einen strategischen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen IT-Infrastruktur, die kontinuierlich weiterentwickelt werden kann und zugleich internationale Anforderungen erfüllt.

„Als international agierendes Unternehmen mit anspruchsvollen Kundenanforderungen benötigen wir stabile, jederzeit verfügbare Systeme, die sich kontinuierlich weiterentwickeln lassen,“ erklärt Lilia Litau, Geschäftsführerin der MOTOMETER GmbH. „Der Wechsel auf oxaion infinite in der Cloud war für uns ein wichtiger Schritt, um unsere IT-Infrastruktur langfristig leistungsfähig und skalierbar aufzustellen. Die ERP-Lösung ist das zentrale Element für die Steuerung unserer Geschäftsprozesse.“
Quelle: Ap-teanMit dem Release „oxaion infinite“ verfolgt Aptean ein Update-Modell, das klassische, aufwändige Versionswechsel ablöst. Funktionale Erweiterungen und Fehlerkorrekturen werden nicht mehr in großen Upgrade-Projekten bereitgestellt, sondern über regelmäßige Patches eingespielt. Für Anwender reduziert das Projektaufwand und Betriebsunterbrechungen deutlich.
„Bei oxaion infinite entfällt der klassische Release-Wechsel für unsere ERP-Kunden. Neue Funktionen und Optimierungen werden kontinuierlich eingespielt. Unsere Kunden profitieren davon zeitnah, ohne jedes Mal ein umfangreiches Upgrade-Projekt einplanen zu müssen“, erläutert Melissa Rauscher, Project Manager Professional Services bei Aptean Germany.
Quelle: Ap-teanCloud-Strategie für stabile Zulieferprozesse
Neben dem neuen Release-Modell war für MOTOMETER insbesondere der Wechsel in die Cloud ein zentrales Entscheidungskriterium. Das Unternehmen beliefert namhafte OEMs und Tier-1-Zulieferer. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Datenverfügbarkeit, stabile Lieferketten und zuverlässige EDI-Prozesse (Electronic Data Interchange).
Die cloudbasierte ERP-Lösung nutzt eine EDI-Schnittstelle, über die unter anderem Lieferabrufe abgewickelt werden. Perspektivisch ist auch der elektronische Versand von Lieferscheinen vorgesehen. Damit schafft das Unternehmen die technische Basis für durchgängige, digital unterstützte Lieferprozesse.
„Die Cloud gibt uns die notwendige Flexibilität, um auf zukünftige Anforderungen schnell reagieren zu können“, so Lilia Litau weiter. „Zudem entlastet sie unsere IT und schafft Transparenz über alle relevanten Prozesse hinweg.“
Durch den Betrieb in der Cloud reduzieren sich Investitionen in eigene Server- und Infrastrukturkomponenten. Ressourcen lassen sich in Azure je nach Bedarf flexibel anpassen. Gleichzeitig ermöglicht der ortsunabhängige Zugriff die Nutzung des Systems an verschiedenen Standorten und auf unterschiedlichen Endgeräten. Das unterstützt mobiles Arbeiten ebenso wie die standortübergreifende Zusammenarbeit.
Komplexe Migration mit stabilem Go-live
Das Projekt umfasste nicht nur den Release-Wechsel, sondern auch die Migration der bestehenden Systemlandschaft in die Cloud. Damit ging eine erhöhte technische und organisatorische Komplexität einher. Dennoch verlief der Go-live laut Unternehmen weitgehend reibungslos. In einer anschließenden Stabilisierungsphase wurden kleinere Anpassungen und Optimierungen umgesetzt.
Melissa Rauscher verweist dabei auf die Bedeutung klarer Projektstrukturen:
„Ein solcher Umstieg ist nicht nur eine technische, sondern auch eine organisatorische Aufgabe“, betont sie. „Entscheidend ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Projektteam und Anwendern sowie klare Projektstrukturen. Wenn diese Voraussetzungen stimmen, lassen sich Release-Wechsel und Cloud-Migration sicher umsetzen.“
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projekts sieht sich MOTOMETER strategisch für kommende Anforderungen aufgestellt. In einem nächsten Schritt plant das Unternehmen, weitere Unternehmensbereiche sowie eine Tochtergesellschaft ebenfalls in die Aptean-Cloud zu überführen.
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