Seit 2016 verantwortet Myra Security den Schutz der Website der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). In einem zunehmend angespannten geopolitischen Umfeld ist die digitale Absicherung der Veranstaltung von zentraler Bedeutung. Die Bedrohungslage im Cyberraum hat sich in den vergangenen zehn Jahren massiv verschärft. Dennoch blieb der Onlineauftritt der MSC durchgehend geschützt. Die Partnerschaft steht exemplarisch für die wachsende Rolle europäischer Cybersicherheitsanbieter.
Seit mittlerweile mehr als einem Jahrzehnt schützt das deutsche Cybersicherheitsunternehmen Myra Security den Onlineauftritt der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Website der MSC fungiert als digitales Aushängeschild einer der weltweit bedeutendsten sicherheitspolitischen Veranstaltungen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Verfügbarkeit, Integrität und Schutz vor gezielten Cyberangriffen.
Ein erfolgreicher Angriff auf die digitalen Kanäle der Konferenz würde weit über einen rein technischen Vorfall hinausgehen. Er hätte auch symbolische Wirkung in einem Umfeld, in dem führende Staats- und Regierungschefs über geopolitische Krisen, sicherheitspolitische Strategien und internationale Ordnung diskutieren.
Dramatisch verschärfte Bedrohungslage
Parallel zur langjährigen Zusammenarbeit hat sich die Cyberbedrohungslage deutlich zugespitzt. Laut Bitkom stieg der jährliche Schaden durch Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage für die deutsche Wirtschaft von 55 Milliarden Euro in den Jahren 2016/2017 auf 289 Milliarden Euro im Jahr 2025. Das entspricht mehr als einer Verfünffachung innerhalb weniger Jahre.
Cyberangriffe sind nicht nur häufiger, sondern auch professioneller geworden. Im Kontext des Ukraine-Kriegs gingen militärischen Operationen gezielte Cyberangriffe voraus. Digitale Infrastrukturen sind damit längst Teil geopolitischer Auseinandersetzungen. Vor diesem Hintergrund fand die 62. Münchner Sicherheitskonferenz 2026 in einer Phase grundlegender Umbrüche und wachsender internationaler Spannungen statt.
Gerade während der Konferenz rückt die Website verstärkt in den Fokus unterschiedlicher Akteure. Dass der Onlineauftritt seit 2016 durchgehend geschützt werden konnte, wertet Myra als Beleg für die Stabilität und Leistungsfähigkeit der eigenen Sicherheitsarchitektur.
Der stellvertretende Vorsitzende und Geschäftsführer der MSC, Dr. Benedikt Franke, erklärt:
„Die Organisation der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz war von größter Unsicherheit und ständigen Veränderungen geprägt. Wir sind zwar an wechselnde Ziele und gelegentliche Dramatik gewöhnt, aber diesmal war dies eher die Regel als die Ausnahme. Wir sind dankbar für unsere Partnerschaft mit Myra Security, die uns dabei geholfen hat, uns vor externen Cyber-Bedrohungen zu schützen, und es uns ermöglicht hat, unsere Cybersicherheitsmaßnahmen in den letzten zehn Jahren erheblich zu verbessern. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit in der Zukunft.“
Vom Start-up zum etablierten Cybersicherheitsanbieter
Als Myra Security 2016 den Zuschlag für den Schutz der MSC-Website erhielt, beschäftigte das Unternehmen rund zwölf Mitarbeiter. Für das damals drei Jahre alte Start-up bedeutete der Auftrag nicht nur einen technologischen Härtetest, sondern auch einen Vertrauensbeweis in die eigene Plattform.
Inzwischen ist das Unternehmen auf rund 100 Mitarbeiter gewachsen. Die Entwicklung steht exemplarisch für den Aufbau europäischer Kompetenzen im Bereich Cybersicherheit – ein Thema, das vor dem Hintergrund digitaler Souveränität zunehmend strategische Bedeutung gewinnt.
Paul Kaffsack, Geschäftsführer von Myra Security, ordnet die Zusammenarbeit wie folgt ein:
„Dass wir mit der digitalen Absicherung der MSC zum Erfolg dieser geopolitisch einzigartigen Veranstaltung beitragen können, ist für uns eine wahre Auszeichnung. Gerade jetzt, wo Europa sich der Bedeutung digitaler Souveränität bewusst wird, ist unsere Partnerschaft weit mehr: Sie ist ein Zeichen dafür, warum es sich lohnt, jungen europäischen Unternehmen eine Chance zu geben. Zehn Jahre ununterbrochener Schutz. Ein klarer Beweis für die Wirksamkeit unserer Technologie und dafür, dass eine echte Partnerschaft stets Wachstum für beide Seiten bedeutet.”
Internationale Bühne mit hoher digitaler Sichtbarkeit
Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz fand vom 13. bis 15. Februar 2026 im Hotel Bayerischer Hof in München statt. Mehr als 200 Regierungsvertreter nahmen teil, darunter über 60 Staats- und Regierungschefs, mehr als 65 Außenminister sowie über 30 Verteidigungsminister. Hinzu kamen die Leiter von mehr als 40 internationalen Organisationen.
Unter den Teilnehmern befanden sich zahlreiche europäische Staats- und Regierungschefs wie der französische Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer, der polnische Premierminister Donald Tusk sowie weitere hochrangige Vertreter. Auch aus den USA reiste eine umfangreiche Delegation an, darunter mehr als 50 Mitglieder des US-Kongresses und mehrere Gouverneure. Geleitet wurde sie von US-Außenminister Marco Rubio.
Mit Blick auf diese internationale Aufmerksamkeit unterstreicht die über ein Jahrzehnt andauernde Absicherung der digitalen Infrastruktur die wachsende Bedeutung resilienter Web- und Sicherheitsarchitekturen für Veranstaltungen mit globaler Strahlkraft.
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