Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März richtet der IT-Experte und Buchautor Dr. habil. Robert Scholderer den Blick auf historische Pionierinnen der Informatik. Mit einer Kombination aus historischer Einordnung und digitaler Kunst würdigt er vier Frauen, deren Arbeit maßgeblich zur Entwicklung moderner Informationstechnologie beigetragen hat.
„Frauen gelten in der IT-Branche zu Unrecht als unterrepräsentiert“, sagt Robert Scholderer. „Dabei haben sie immer schon wesentlich zur Entwicklung von IT und Digitalisierung beigetragen.“
Im Fokus stehen vier Persönlichkeiten aus dem 19. und 20. Jahrhundert: die britische Mathematikerin Augusta Ada King-Noel, besser bekannt als Ada Lovelace (1815–1852), die österreichisch-amerikanische Ingenieurin und Schauspielerin Hedy Lamarr (1914–2000), die ungarische Mathematikerin Rózsa Péter (1905–1977) sowie die US-amerikanische Informatikerin Grace Brewster Murray Hopper (1906–1992).
„Alle vier haben wegweisende Beiträge zur Informatik geleistet und stehen stellvertretend für viele Informatikerinnen, die entscheidend zur Digitalisierung von heute und zur Entwicklung moderner Technologien beigetragen haben“, erklärt Scholderer.
KI-Kunstwerk verbindet Geschichte und digitale Darstellung
Zum Weltfrauentag wurden die vier Wissenschaftlerinnen in einem digitalen Kunstwerk verewigt. Ein internationales Künstlerkollektiv hat dafür ein KI-generiertes Bild mit dem Titel „0100“ geschaffen. Der Titel verweist auf den Binärwert vier und nimmt damit direkt Bezug auf die Zahl der dargestellten Persönlichkeiten.
Die visuelle Komposition ist in vier Quadranten gegliedert. Diese Struktur orientiert sich am kartesischen Koordinatensystem, einem grundlegenden mathematischen Konzept, das auch in vielen Bereichen der Informatik eine zentrale Rolle spielt.
Das Bild steht online mit hoher Detailtiefe (94 MB) sowie ergänzenden Informationen zum Download bereit.
ASCII-Art als Verweis auf frühe Computergrafik
Auch die technische Gestaltung des Bildes greift historische Bezüge auf. Das gesamte Kunstwerk wurde in Form von ASCII-Art aufgebaut, also einer Darstellung von Bildern über textbasierte Zeichen.
„Diese textbasierte Struktur erinnert an die frühen Formen der Computergrafik und verweist auf die fundamentalen Grundlagen der Informatik, auf denen heutige digitale Technologien aufbauen“, erklärt Scholderer.
Zusätzlich wurden RGB-Farben eingesetzt, um die Darstellung einzufärben. Für die Erstellung kamen mehrere KI-Programme zum Einsatz – von der Aufbereitung historischer Fotografien bis zur finalen visuellen Komposition.
Hier geht’s zum Kunstwerk.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Scholderer GmbH.
