Für die asynchrone Programmkommunikation unter IBM i stehen neben Data Queues, Data Areas und User Spaces auch User Indexes zur Verfügung. Sie ermöglichen einen performanten und schlüsselbasierten Zugriff auf dauerhaft gespeicherte Daten. Über die IBM i Services lassen sich die dafür notwendigen APIs inzwischen komfortabel per SQL nutzen. In diesem Artikel beschäftigen wir uns weiter mit SQL Application Services-Funktionen, die uns bei verschiedenen Formen der asynchronen Programmkommunikation helfen können. Asynchrone Programmkommunikation Neben den bereits besprochenen Datenwarteschlangen (*DTAQ) stehen uns folgende Werkzeuge zur Verfügung: Data Areas (*DTAARA) sind in Teil 8 beschrieben worden User Spaces (*USRSPC) wurden in Teil 9 beschrieben User Indexes (*USRODX) werden hier beschrieben User Indexes User Spaces führen den Gedanken einer Data Area/User Spaces weiter: Ein Benutzerindex (User Index) ist ein Objekt, das eine bestimmte Reihenfolge für Bytedaten entsprechend dem Datenwert bereitstellt. Ein Benutzerindex bietet eine bessere Leistung als eine Datenbankdatei. User Indexes dienen der systemweiten Kommunikation und können damit auch auf der Jobebene genutzt werden. Sie weisen verglichen mit der Data Area jedoch einige Vorteile auf: User Indexes können automatisch erweitert werden, d. h. dass sie zur Familie der dynamischen Objekte gehören. Je größer die Menge der Daten in einem User Space wird, desto größer wird...
Deep Dive mit Klaus-Peter Luttkus: SQL Application Services – Teil 10: SQL-Helper für Programmierer 02
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Quelle: All For One, Adobe Stock Photo
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