Mit Dr. Karsten Wildberger als Schirmherr geht der Open Source Wettbewerb 2025 in die nächste Runde. Die Initiative der Open Source Business Alliance sucht praxiserprobte Softwarelösungen aus der öffentlichen Verwaltung, die Digitalisierung, Effizienz und digitale Souveränität fördern. Seit dem 1. September kann die Öffentlichkeit im Community Voting mitentscheiden.
Der Open Source Wettbewerb für Behörden und öffentliche Institutionen gewinnt an Bedeutung – und an politischer Unterstützung. In diesem Jahr übernimmt Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger die Schirmherrschaft. Die Open Source Business Alliance (OSBA), die den Wettbewerb im März 2025 ins Leben gerufen hat, verfolgt damit ein klares Ziel: Sie will zeigen, wie Open Source Software die digitale Verwaltung nachhaltig modernisieren kann. Das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) begleitet die Initiative als ideeller Partner.
Von der Verwaltung für die Verwaltung
Bis Ende August wurden 42 Projekte eingereicht – von kommunalen IT-Dienstleistern über Landesbehörden bis zu Bundesinstitutionen. Sie demonstrieren eindrucksvoll, wie Open Source Software bereits heute zur Prozessoptimierung, zur Stärkung digitaler Souveränität und zur bürgernahen Digitalisierung beiträgt.
Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Moderne Verwaltung. Innovation. Digitale Souveränität“. Er soll nicht nur gute Lösungen sichtbar machen, sondern auch andere Verwaltungen ermutigen, ähnliche Wege zu gehen. Das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) begleitet den Wettbewerb als ideeller Träger.
Community Voting als Signal für digitale Teilhabe
Ein zentrales Element ist das öffentliche Community Voting, das vom 1. bis 30. September 2025 auf der Wettbewerbs-Website läuft. Bürgerinnen und Bürger sowie Fachpublikum können dort für ihr bevorzugtes Projekt abstimmen. Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält den Community-Award – und damit die Gelegenheit, sich auf der Smart Country Convention (SCCON) öffentlich zu präsentieren.
Parallel bewertet eine Fachjury die Einreichungen und nominiert in drei Kategorien jeweils drei Finalisten: Fachverfahren, interne Verwaltungsanwendungen und Transformation. Entscheidend sind dabei der praktische Nutzen, die Übertragbarkeit und der Beitrag zur digitalen Verwaltungsmodernisierung.
Politische Unterstützung auf höchster Ebene
„Die Übernahme der Schirmherrschaft über den Open Source Wettbewerb durch Bundesminister Wildberger verdeutlicht die Bedeutung von Open Source Software für eine funktionierende digitale Verwaltung“, erklärt Peter Ganten, Vorsitzender der Open Source Business Alliance. „Ich freue mich, dass eine so große Vielfalt an Softwarelösungen am Wettbewerb teilnimmt und so viele Akteure und Organisationen unsere Verwaltung moderner, innovativer und souveräner machen möchten.“
Auch Bundesminister Dr. Karsten Wildberger betont die Relevanz offener Technologien für den digitalen Staat:
„Ich freue mich sehr, in diesem Jahr die Schirmherrschaft des ‚Open Source Wettbewerbs‘ zu übernehmen. Open Source Software ist ein wesentliches Instrument für eine digitale Verwaltung, die effizient, transparent und souverän agiert.“
Preisverleihung auf der SCCON 2025 in Berlin
Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs werden am 2. Oktober 2025 auf der Smart Country Convention ausgezeichnet. Die Jury trifft ihre Entscheidung auf Grundlage der Präsentationen, die die Finalist:innen vor Ort vorstellen. Die Veranstaltung bietet eine Bühne für gelungene Beispiele digitaler Verwaltungsmodernisierung – und macht das Engagement für Open Source in der öffentlichen Hand sichtbar.
Unterstützt von Wirtschaftspartnern
Der Wettbewerb wird finanziell und organisatorisch durch die Unternehmen SUSE und Capgemini unterstützt. Beide setzen sich seit Jahren für offene Standards und die Förderung digitaler Innovation im öffentlichen Sektor ein.
Weitere Informationen:
Details zum Wettbewerb, zum Voting sowie zu den Einreichungen finden sich hier.
Hier finden Sie weitere Informationen zurWebsite der Open Source Business Alliance.
