Infomaniak entwickelt seine souveräne Public Cloud konsequent weiter und ergänzt das Angebot um Managed Services, GPU-Instanzen und integrierte KI-Funktionen. Unternehmen erhalten damit eine europäische Alternative zu Hyperscalern, die auf offenen Standards basiert und vollständig in der Schweiz betrieben wird. Ziel ist es, Migrationen von AWS oder Azure zu vereinfachen, ohne bestehende Architekturen grundlegend zu verändern. Gleichzeitig adressiert der Anbieter Anforderungen an Datensouveränität, Kostenkontrolle und Nachhaltigkeit.
Die Public Cloud von Infomaniak wird vollständig in der Schweiz konzipiert, betrieben und kontrolliert. Damit positioniert sich der Anbieter als Alternative zu internationalen Hyperscalern, insbesondere für Organisationen, die hohe Anforderungen an Datensouveränität und regulatorische Sicherheit stellen. Sämtliche Infrastrukturkomponenten werden in eigenen, energieeffizienten Rechenzentren betrieben, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien versorgt werden. Neben der vollständigen Kontrolle über Daten und Betriebsprozesse sollen Unternehmen dadurch auch ihre Umweltbelastung reduzieren und Kosten einsparen.
In den vergangenen eineinhalb Jahren hat Infomaniak seine bislang stark auf OpenStack basierende Public Cloud um zusätzliche Software-Layer ergänzt. Ziel war es, höherwertige Managed Services bereitzustellen, die funktional mit Angeboten grosser Cloud-Anbieter vergleichbar sind, jedoch auf offenen Technologien beruhen und ohne Abhängigkeit von ausser-europäischen Anbietern auskommen.
Managed Services für moderne Cloud-Architekturen
Zu den neu verfügbaren Services zählen Kubernetes as a Service (KaaS), Database as a Service (DBaaS), GPU-Instanzen sowie ein Managed-DNS-Angebot. Die Dienste lassen sich über API, Terraform oder direkt über die Verwaltungsoberfläche nutzen und in bestehende DevOps- und Automatisierungsprozesse integrieren. Damit richtet sich Infomaniak gezielt an Unternehmen, die moderne Cloud-Architekturen betreiben oder bestehende Workloads aus Hyperscaler-Umgebungen migrieren möchten.
Managed Kubernetes mit Fokus auf Betriebssicherheit
Der Managed-Kubernetes-Service übernimmt die vollständige Verwaltung der Orchestrierungsplattform. Infomaniak stellt Cluster bereit, sorgt für Hochverfügbarkeit, Sicherheit und unterbrechungsfreie Updates nach dem Prinzip der Rolling Updates. DevOps-Teams können sich dadurch auf die Anwendungen konzentrieren, während die zugrunde liegende Plattform zentral betrieben wird.
Eine kostenlose, geteilte Kubernetes-Variante steht für Tests und kleinere Projekte zur Verfügung. Für produktive Umgebungen bietet Infomaniak dedizierte Cluster mit SLA und mehreren Control-Plane-Instanzen an. Die Rechenressourcen der Anwendungen verbleiben auf den Worker-Nodes der Public Cloud und lassen sich per horizontalem Autoscaling dynamisch anpassen.
Datenbanken als Managed Service
Mit Database as a Service vereinfacht Infomaniak den Betrieb relationaler und verteilter Datenbanken. Der Service stellt sofort einsatzbereite Instanzen oder Cluster bereit, ohne dass Kunden sich um Installation, Replikation, Backups oder Updates kümmern müssen. Je nach Bedarf stehen Einzelinstanzen ohne SLA oder Cluster mit zwei oder drei Knoten und unterschiedlichen SLA-Stufen zur Verfügung.
Die Datenbanken sind über mehrere Verfügbarkeitszonen verteilt und bieten damit eine hohe Ausfallsicherheit. Ergänzt wird das Angebot durch tägliche, konfigurierbare Backups, flexible Aufbewahrungsfristen, Point-in-Time-Recovery sowie die dynamische Skalierung von Speicher und Rechenleistung.
GPU-Instanzen und integrierte KI-Services
Für rechenintensive Workloads stellt Infomaniak GPU-Instanzen mit direktem Pass-through-Zugriff bereit. Unterstützt werden unter anderem NVIDIA L4, T4 und A2 sowie leistungsstärkere Modelle wie A100 und L40S, die häufig im KI-Umfeld eingesetzt werden. Die GPU-Ressourcen lassen sich sowohl in klassischen Public-Cloud-Instanzen als auch in Kubernetes-Clustern nutzen.
Ergänzend dazu bietet Infomaniak KI-Services über eine OpenAI-kompatible API an. Unternehmen können damit Open-Source-KI-Modelle nutzen, die vollständig in der Schweiz gehostet und betrieben werden. Die Einsatzszenarien reichen von Dokumentenanalyse und -zusammenfassung über Transkription bis hin zur Integration von KI-Funktionen in Business-Anwendungen – ohne dass Daten ausserhalb Europas verarbeitet werden.
Migration von AWS und Azure ohne Brüche
Durch den Einsatz offener und standardisierter Technologien ist die Migration von bestehenden AWS- oder Azure-Architekturen schrittweise und reversibel möglich. Bestehende Anwendungen, DevOps-Workflows, Automatisierungstools und Sicherheitskonzepte können weiterverwendet werden. Unternehmen sollen so ihre Abhängigkeit von Hyperscalern reduzieren, ohne auf etablierte Industriestandards zu verzichten.
„Wenn ein Unternehmen die Resilienz und Unabhängigkeit seiner IT gegenüber den GAFAM stärken möchte, ist die Public Cloud mit Abstand das einfachste Vorhaben. Im Gegensatz zur Migration von Kollaborationstools oder Fachanwendungen ändert sich für Endnutzer nichts, während Systemadministratoren redundante Infrastrukturen mit standardisierten Technologien aufbauen können”, erklärt Martial Fol, Head of Infrastructure bei Infomaniak.
Akademie, Partnernetzwerk und Testguthaben
Mit der Infomaniak Academy hat der Anbieter zudem ein Zertifizierungsprogramm für Entwickler, Integratoren und Partner gestartet. Die Lernpfade konzentrieren sich zunächst auf die Public Cloud und kSuite Pro und sollen ein einheitliches Kompetenzniveau sicherstellen. Ergänzt wird das Angebot durch ein Netzwerk zertifizierter Partner, die Unternehmen bei Analyse, Migration und Betrieb unterstützen.
Um den Einstieg zu erleichtern, stellt Infomaniak ein Cloud-Guthaben von 300 CHF oder 300 EUR zur Verfügung, das nach Aktivierung drei Monate gültig ist und für sämtliche Public-Cloud-Services genutzt werden kann.
Datensouveränität und Nachhaltigkeit als Differenzierungsmerkmale
Die gesamte Public-Cloud-Infrastruktur von Infomaniak wird in eigenen Schweizer Rechenzentren betrieben, ohne Outsourcing und mit lokalem Personal. Sämtliche Verarbeitungs- und Betriebsprozesse erfolgen in der Schweiz und erfüllen sowohl die Anforderungen der DSGVO als auch des Schweizer Datenschutzgesetzes.
„In einem zunehmend von geopolitischer Unsicherheit geprägten Umfeld müssen sich europäische Unternehmen auf leistungsfähige, transparente und lokal kontrollierte Cloud-Infrastrukturen verlassen können, um ihre Geschäftskontinuität zu sichern und nicht von einseitigen Entscheidungen anderer Staaten abhängig zu sein”, erklärt Marc Oehler, CEO von Infomaniak.
Darüber hinaus setzt Infomaniak auf eine konsequent nachhaltige Infrastruktur. Die Rechenzentren werden zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben, ein Teil der Abwärme wird in Fernwärmenetze eingespeist. Damit verankert der Anbieter seine Cloud-Strategie langfristig sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich.
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