Ceyoniq hat seine Vertragsmanagement-Lösung nscale CLM nach einer Early-Access-Phase in die Vollversion überführt. Die Software adressiert typische Schwachstellen in Unternehmen, etwa fehlende Transparenz und Fristenkontrolle. Im Fokus stehen KI-gestützte Funktionen und eine enge Ausrichtung an realen Anwendungsfällen. Ziel ist es, Vertragsprozesse effizienter und sicherer zu gestalten.
Viele Unternehmen verwalten ihre Verträge weiterhin in dezentralen Strukturen, etwa über Excel-Listen oder Dateiablagen. Die Folgen sind häufig fehlende Transparenz und Risiken im Tagesgeschäft. Laut einer Studie von techconsult im Auftrag von Ceyoniq haben 40 Prozent der befragten Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren finanzielle Schäden erlitten, beispielsweise durch verpasste Fristen.
Vor diesem Hintergrund hat Ceyoniq seine Lösung nscale CLM nach einer Early-Access-Phase in die erste Vollversion überführt. Die Software wurde in enger Abstimmung mit Anwendern entwickelt und soll insbesondere operative Schwächen im Vertragsmanagement adressieren.
Entwicklung entlang realer Anforderungen
Ein zentraler Ansatz bei der Entwicklung von nscale CLM war die konsequente Einbindung von Nutzerfeedback. Funktionen wurden nicht isoliert konzipiert, sondern anhand konkreter Anwendungsszenarien getestet und angepasst.
Quelle: Ceyoniq„Vertragsmanagement ist eben nicht nur die Ablage von Dokumenten”, sagt Timo Krause, Produktmanager bei Ceyoniq. „Es geht darum den kompletten Pfad, den ein Vertrag durch das Unternehmen nimmt, nachzuvollziehen. Da müssen Leute miteinander arbeiten, Entwürfe erstellen, Freigaben einholen. Und genau dort passieren die meisten Fehler.“
Damit rückt der gesamte Lebenszyklus eines Vertrags in den Fokus: Von der Erstellung über die Abstimmung bis hin zur Überwachung von Fristen und Verpflichtungen.
KI-Funktionen im produktiven Einsatz
Mit der Vollversion bringt Ceyoniq auch KI-gestützte Funktionen in den Regelbetrieb. Dazu gehört unter anderem ein Dokumenten-Chat, der es ermöglicht, Verträge in natürlicher Sprache auszuwerten.
Anwender können Inhalte zusammenfassen, gezielt nach Klauseln suchen oder Fristen abfragen. Perspektivisch soll die KI auch stärker in Prozesse eingreifen, etwa durch automatische Vorprüfungen von Dokumenten oder das Anstoßen von Freigabeworkflows.
Damit entwickelt sich die Lösung von einem reinen Verwaltungssystem hin zu einer Plattform, die aktiv in Arbeitsabläufe eingebunden ist.
Hoher Handlungsbedarf in Unternehmen
Die zugrunde liegenden Herausforderungen sind in vielen Organisationen ähnlich gelagert. Häufig fehlen zentrale Systeme, die eine durchgängige Steuerung von Verträgen ermöglichen.
Typische Defizite sind:
- fehlende Fristenüberwachung
- unzureichende Versionskontrolle
- kein zentraler Überblick über Vertragsbestände
Diese Schwächen betreffen nicht nur einzelne Abteilungen wie den Einkauf, sondern ziehen sich durch verschiedene Unternehmensbereiche. Entsprechend groß ist der Bedarf an integrierten Lösungen.
Weitere Funktionen in Planung
Für die kommenden Monate plant Ceyoniq den weiteren Ausbau der Plattform. Im Fokus steht unter anderem kollaboratives Arbeiten an Vertragsdokumenten.
Geplant ist, dass mehrere Beteiligte gleichzeitig an Entwürfen arbeiten können – inklusive Versionierung und ohne Medienbrüche durch E-Mail-Kommunikation. Auch externe Partner sollen sicher eingebunden werden können.
Cloud-Architektur und Datensouveränität
Technisch basiert nscale CLM auf einer Cloud-Architektur, die auf Skalierbarkeit und Aktualisierbarkeit ausgelegt ist. Gleichzeitig legt Ceyoniq besonderen Wert auf den Schutz sensibler Daten.
Die Lösung wird in Deutschland entwickelt und betrieben. Damit adressiert der Anbieter Anforderungen an Datensouveränität und Compliance, die insbesondere bei vertragsrelevanten Informationen eine zentrale Rolle spielen.
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