IBM beendet zum 31. Juli 2026 den Vertrieb ausgewählter Power10-Servermodelle. Die betroffenen Systeme umfassen sowohl Scale-out- als auch High-End-Modelle. Für Anwender der Prozessorklasse P05 bietet IBM mit PowerVS eine Cloud-basierte Alternative auf Basis von Power11. Die physische Plattform S1012 bleibt zunächst verfügbar.
IBM leitet den nächsten Technologieschritt ein und beendet zum 31. Juli 2026 den Vertrieb ausgewählter Power10-Server sowie zugehöriger Funktionen. Die Ankündigung markiert das Ende einer Generation leistungsfähiger Serverplattformen und ist Teil der strategischen Ausrichtung auf die neue Power11-Architektur.
Nach Angaben von IBM betrifft die Abkündigung sowohl High-End- als auch Scale-out-Modelle. Konkret werden folgende Systeme eingestellt:
| Description | Machine Type | Model |
|---|---|---|
| Power E1050 | 9043 | MRX |
| Power E1080 | 9080 | HEX |
| Power S1022 | 9105 | 22A |
| Power S1022s | 9105 | 22B |
| Power S1014 | 9105 | 41B |
| Power S1024 | 9105 | 42A |
| Power L1022 | 9786 | 22H |
| Power L1024 | 9786 | 42H |
Fortführung innerhalb der P05-Klasse
Für IBM i Kunden mit Anforderungen an die Prozessorklasse P05 bleibt die Power S1012 als physische Plattform weiterhin verfügbar. Damit steht eine Übergangslösung bereit, die den Betrieb bestehender Anwendungen ohne unmittelbaren Plattformwechsel ermöglicht.
IBM PowerVS als Power11-Alternative
Kunden, die auf Power11 migrieren möchten, ohne die P05-Klasse zu verlassen, finden in IBM PowerVS eine zukunftsorientierte Option. Die Cloud-Infrastruktur von IBM erlaubt die Provisionierung einer Power11-basierten virtuellen Maschine (VM) – inklusive virtueller Seriennummer und in der gewohnten Prozessorklasse. So lassen sich moderne Workloads ohne Hardwareinvestitionen skalierbar und flexibel betreiben.
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