Die POW3R-Konferenzreihe gilt im IBM i-Umfeld als erfolgreiche Fachtagung des MIDRANGE MAGAZIN und der User-Gemeinschaft COMMON. Strategische Vorträge für Entscheider und handfeste Fortbildungsangebote für Spezialisten sollen den Besuchern am 13. und 14. November in München die notwendigen Infos dazu vermitteln, wie ihre IT die Anforderungen der digitalen, mobilen und vernetzen Welt erfüllen kann. In Workshops können Administratoren, Entwickler und „Datenbänker“ ihr Fachwissen auf den neuesten Stand bringen, um agile digitale Unternehmensprozesse mit modernen Methoden zu unterstützen. Vor allem das Thema Modernisierung und die Auswirkungen der EU-Datenschutzgrundverordnung stehen dabei im Fokus.

Die Server der IBM i-Reihe bilden in vielen erfolgreichen Unternehmen, das Rückgrat für deren IT-gestützte Prozesse. Neben den sprichwörtlichen Tugenden des Systems, wie Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit gehören Attribute wie Flexibilität und die Einfachheit, mit der die Plattform bei der Bewältigung des digitalen Wandels unterstützt, zu den Stärken der IBM i. Am 13. und 14. November 2017 findet die POW3R-Konferenz im Hotel Holiday Inn MUNICH CITY CENTRE (Hochstraße 3, 81669 München) statt. Dabei können sich die Teilnehmer in vielen Vorträge und in der Ausstellung über die neuesten Technologien im Umfeld der Power-Architektur von IBM informieren.

Das Thema „Modernisierung von Greenscreen-Anwendungen“ nimmt dabei einen großen Raum ein. Verschiedene Hersteller zeigen, mit welche Tools sich für die Erneuerung der bestehenden Code-Basis eignen. Torsten Klinge, der Geschäftsführer von ML Software, wird in seinem Vortrag zeigen, was die wichtigsten Aspekte der praxisbezogenen Software-Entwicklung für IBM i sind und spannt dabei den Bogen von der A(nalyse) über die E(ntwicklung) und M(odernisierung) bis hin zur Z(ukunft gestalten).

Siegfried Michael Hartmann, Geschäftsführer der S.M.Hartmann GmbH (SMH) zeigt die Möglichkeiten auf, die sich durch den Einsatz das Werkzeugfamilie von LANSA ergeben. Dabei bezieht er sich auf eigene Erfahrungen, denn die S.M.Hartmann GmbH setzt seit 2005 auf die Produkte von LANSA für die Weiterentwicklung und Modernisierung des SMH-ERP-Systems. War das ERP früher komplett an die IBM i-Systeme gebunden, so ist es jetzt zugängig über Windows, Internet, Tablet oder Smartphone.

Dazu umfasst die Produktpalette die Kernkomponenten Visual LANSA, RAMP, LANSA Integrator und LANSA Composer sowie eine Reihe ergänzender Bestandteile. All diese Bausteine können einzeln oder in Kombination eingesetzt werden, um spezielle Anforderungen zu erfüllen. Jeder für sich kann aber genauso in eine bestehende Infrastruktur eingebunden werden.

Aus nur einer integrierten Entwicklungsumgebung lassen sich Anwendungen für viele Plattformen, einschließlich Windows, IBM i (System i, iSeries und AS/400), Linux und Mobilgeräte generieren. Visual LANSA ist eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) zur Erstellung, Modernisierung und Integration betrieblicher Anwendungen. Dazu hat das Tool hat in den vergangenen zwanzig Jahren eine ständige Weiterentwicklung erfahren. Heute wird Visual LANSA weltweit von Tausenden von Entwicklern eingesetzt, die verteilt über alle Industriesparten alle das gleiche Ziel verfolgen: maximale Produktivität und Übersichtlichkeit während des gesamten Entwicklungszyklus.

Bei Rocket Software Deutschland hat man sich im Vortragsprogramm dem Thema ALM, Application Lifecycle Management, verschrieben. Anhand realer Praxisbeispiele wird aufgezeigt, wie eine ALM-Lösung zu einer erfolgreichen Umsetzung von Modernisierungsprojekten beiträgt. Der Vortragstitel lautet: „Nur nicht den Überblick verlieren: Modernisierung für IBM i leicht gemacht“.

Ebenfalls im Bereich Software-Entwicklung und -Modernisierung fühlt sich Taskforce IT Consulting gut aufgehoben. Zu den neuesten Themen gehört zum einen die Entwicklung von serverseitigem JavaScript mit Profound.js auf der IBM i sowie die Integration in die Profound UI Suite. Zum anderen wird die Partnerschaft mit Fresche Solutions thematisiert. Mit ihr kommt das Produkt X-Analysis in das Taskforce-Portfolio und es soll auch in das Change Management System CMOne integriert werden.

Europäische Datenschutzgrundverordnung

Die Nichtbeachtung der EU-DSGVO (Europäischen Datenschutzgrundverordnung) ist ein Spiel mit dem Feuer. Zu diesem Schluss kommen viele Datenschutzexperten, die sich mit der EU-weiten Verordnung befassen. Bis zum 25. Mai 2018 muss sie umgesetzt sein. Somit bleibt den Unternehmen weniger als ein Jahr, um ihre IT-Sicherheit auf Vordermann zu bringen und um empfindliche Strafen zu vermeiden. Doch längst nicht alle Unternehmen sind auf die Vorgaben adäquat vorbereitet.

Nach Einschätzungen von Marktforschern kennt nahezu die Hälfte der europäischen Anwender die konkreten Auswirkungen der EU-Datenschutzgrundverordnung nicht. Viele Unternehmen tun sich schon schwer mit der exakten Definition des elementaren Begriffs „personenbezogene Daten“ – aber trotzdem müssen alle die nötigen Maßnahmen zu Schutz persönlicher Daten ergreifen.

Neben einer Eröffnungs-Keynote zur EU-DSGVO ist auch ein weiterer Vortrag geplant: Robert Engel, Geschäftsführer von RAZ-LEE Deutschland, wird in seinem Vortrag „Mit iSecurity bereit für die Datenschutzgrundverordnung“ sich dem Thema widmen. Bei iSecurity handelt es sich um eine Lösung, die es den Anwendern leichter macht, den Anforderungen zu entsprechen. Damit lassen sich Daten vor unbefugtem Zugriff schützen, Berechtigungen nur auf Anforderung zur Verfügung stellen, Transparenz in Betriebssystem und Anwendungsdaten schaffen und sensitive Datenfelder verschlüsseln.

Monitoring Services sorgen für passgenaues „Fahrerlebnis“

Die Power-Architektur ist nach wie vor eine der fortschrittlichsten Rechnerarchitekturen. Sie stellt die Plattform dar für IBM i-basierte geschäftskritische Anwendungen wie z.B. Lohnbuchhaltung, ERP, Logistiklösungen oder Bankensoftware. Man kann die Anforderungen an die Performance des Systems mit denen an einen Fuhrpark vergleichen: Je nach Anwendungsfall sind unterschiedliche Fahrzeugtypen erforderlich, die im Bedarfsfall einsatzbereit sein müssen. Zur Einsatzbereitschaft des Fuhrparks gehört u.a. die permanente Überwachung von Parametern wie Öldruck, Bereifung, Tankfüllung und Wartungsstatus. In den meisten Fällen machen wir das nicht selbst. Für Routineaufgaben lassen wir den Fuhrpark von verschiedenen Dienstleistern betreuen, denn wir möchten nur zum richtigen Zeitpunkt das passgenaue Fahrzeug verfügbar haben.

Genauso verhält es sich mit der Power: Um die Zuverlässigkeit und die Performance des Systems zu gewährleisten, müssen Messpunkte überwacht und auf Veränderungen adäquat reagiert werden. Mario Kisslinger, Team Leader IBM Power Systems bei UBL Informationssysteme GmbH, erläutert in seinem Vortrag „Wie Monitoring Services für das passgenaue ‚Fahrerlebnis‘ sorgen“ die Herausforderungen der passgenauen Bereitstellung von Services rund um die IBM Power zur Bewältigung flexibler Anforderungen.

IBM i meets Microsoft BI – diesem Thema hat sich Kom4tec verschrieben. Marco Breier, Geschäftsführer der Kom4tec, ist der festen Meinung: „Sobald Sie Resultate sehen, wird es zur Sucht.“ Er verspricht in seinem Vortrag „Business Intelligence auf bisher unbekanntem Niveau“, mit Praxisberichten und Live-Beispielen. „Wir wollen die BI-Welt innerhalb des IBM i bzw. AS/400-Kosmos so richtig aufmischen sowie praxisnah und kurzweilig die Vorzüge von Microsoft Excel 2016 und Microsoft Power BI direkt und ohne Umwege in Verbindung mit der IBM i in Action zeigen“, gibt Breier zu Protokoll. „Die Welt hat sich hier dramatisch verändert und die aktuellen Möglichkeiten sind schnell, intuitiv, kostengünstig und wahnsinnig effektiv. Wir zeigen Kundenbeispiele und erklären den Teilnehmern, wie genau man heutzutage echtes Self-BI macht, und warum man sich endlich von den Methoden der 1980er-Jahre verabschieden muss.“

www.pow3r.info