Auch in diesem Jahr wird die POW3R-Konferenz zweimal ihre Pforten öffnen: Die erste Fachtagung findet am 27. und 28. Juni 2017 in Köln statt. Die bewährte Kooperation des ITP Verlags mit der Anwendervereinigung COMMON präsentiert den Besuchern dort alle notwendigen Informationen, um ihre IT-Anforderungen vor dem Hintergrund der digitalen, mobilen und vernetzen Welt erfüllen zu können. In Workshops und Vorträgen können Administratoren, Entwickler und Datenbank-Spezialisten ihr Fachwissen aktualisieren, um agile digitale Unternehmensprozesse mit modernen Methoden zu unterstützen.

Zwei Tage vollgepackt mit Know-how zum Thema „POWER-Plattform“ – unter diesem Motto steht die Fachtagung „POW3R 2017“ in Köln (27. und 28. Juni 2017). Die Eröffnungs-Keynote von Dirk Heitmann, Director of IBM Analytics, Watson Cognitive and Watson Health – DACH, mit dem Titel „The future for workload” dreht sich um das Thema „Watson and Cognitive Analytics“ und soll verdeutlichen, welche Rolle die POWER-Architektur von IBM in diesem Kontext spielt. Anschließend widmet sich Torsten Klinge (von Ml Software) dem Thema „Modernisierung oder Neuentwicklung? Oder beides?“. Anwendungsmodernisierung steht auch beim Vortrag der Taskforce auf der Agenda. In einer Übertragung via Internet zeigt Scott Klement in seinem Vortrag, wie sich diese Aufgabenstellung mit dem Tool „Profound UI“ meistern lässt.

Interessante Einblicke in das Thema „Bimodale IT speziell für den Mittelstand“ bietet der Vortrag von WS Datenservice. Wolfgang Greulich präsentiert Erfahrungsbeispiele, wie Managed Services die bestehende IT-Infrastruktur von Unternehmen sinnvoll ergänzen können. Hier gibt es nach seiner Einschätzung mehrere Spielarten: „Einige Anwenderunternehmen geben die IT aus strategischen Gründen nicht heraus. Das sind meistens große Kunden, die aus dem Ausland gesteuert werden. Die klassischen Mittelständler hingegen, die wir schon seit Jahren betreuen, wollen alle die physikalische Infrastruktur nicht mehr im eigenen Haus vorhalten. Da gibt es einen eindeutigen Trend.“ Allerdings wissen nicht alle Anwenderunternehmen exakt, welche Lösung am besten passt. „Da muss man in den Gesprächen mit den Kunden immer ganz genau hinhören“, rät Greulich. „Nur so lässt sich bestimmen, was sie genau haben möchten. Das lässt sich in der Regel auch sehr gut adaptieren, und dann gilt es für uns, die Vorteile der Outsourcing-Lösung klar und deutlich zu benennen.“

Die komplette Agenda ist unter www.pow3r.info zu finden

Kurt Gerecke, Storage Berater bei Tech Data Azlan, konzentriert sich in seinem Vortrag „Hot Topic: Objektspeicher und IBM Cloud Object Storage (aka Cleversafe)“ auf eine wichtige Grundlage für die digitale Transformation, die nach seiner Einschätzung riesige Wachstumsraten verspricht. Dabei erweise sich die Lösung IBM Cloud Object Storage (IBM COS) als einzigartig, so Gerecke, weil sie unbegrenzt skalieren kann: „IBM COS ist flexibel, leistungsstark, sicher, kostengünstig und als HW‑, SW- und flexible Cloud-Lösung verfügbar. Sie ist zudem voll und ganz im BRMS von System i unterstützt und kann als Online-Speicher und Online-Archiv genutzt werden.“

Das Thema Hochverfügbarkeit wird von Vision Solutions abgedeckt. Im Vortrag „Optimale RPO und RTO für FlashCopy“ zeigt Stephan Leise auf, wie Anwender, die sich für FlashCopy als Notfallkonzept entschieden haben, deren Vorzüge hinsichtlich Administration und grundsätzlicher Verlässlichkeit nutzen können. Er zeigt zudem, wie sie mit eventuellem Datenverlust und einer kalkulierbaren Wiederanlaufzeit umgehen können? Des Weiteren wird demonstriert, wie Anwender ihr FlashCopy-DR-Konzept zu einer konsistenten DR-Lösung mit optimalen RPO- und RTO-Werten erweitern und gleichzeitig Storage und Ressourcenverwaltung optimieren können.

Der Vortrag der UBL Informationssysteme zeigt in einem Anwendungsbeispiel, wie Monitoring Services für das passgenaue „Fahrerlebnis“ sorgen. Denn die POWER-Architektur ist nach wie vor eine der fortschrittlichsten Rechnerarchitekturen. Sie ist die Plattform für IBM i-basierte geschäftskritische Anwendungen wie zum Beispiel Lohnbuchhaltung, ERP, Logistiklösungen oder Bankensoftware. Man kann die Anforderungen an die Performance des Systems mit denen an einen Fuhrpark vergleichen: Je nach Anwendungsfall sind unterschiedliche Fahrzeugtypen erforderlich, die im Bedarfsfall einsatzbereit sein müssen. Mario Kisslinger, Team Leader IBM Power Systems bei UBL Informationssysteme GmbH, erläutert in seinem Vortrag die Herausforderungen der passgenauen Bereitstellung von Services rund um die IBM Power zur Bewältigung flexibler Anforderungen. Zur Einsatzbereitschaft eines Fuhrparks gehört nach seiner Einschätzung unter anderem die permanente Überwachung von Parametern wie Öldruck, Bereifung, Tankfüllung und Wartungsstatus. In den meisten Fällen machen wir das nicht selbst. Für Routineaufgaben lassen wir den Fuhrpark von verschiedenen Dienstleistern betreuen, denn wir möchten nur zum richtigen Zeitpunkt das passgenaue Fahrzeug verfügbar haben. Genauso verhält es sich mit der Power: Um die Zuverlässigkeit und die Performance des Systems zu gewährleisten, müssen Messpunkte überwacht und auf Veränderungen adäquat reagiert werden.