Wie schon lange prognostiziert, hat der Fachkräftemangel zwischenzeitlich in vielen Branchen Einzug gehalten. Das vom Überangebot qualifizierter Arbeitskräfte verwöhnte Recruiting muss sich einem Paradigmenwechsel stellen: In einer globalisierten Welt werben viele Unternehmen und Behörden um die gleichen Mitarbeiter.

Der künftige Erfolg aller Wirtschaftstätigkeit ist davon abhängig, Mitarbeiter und besonders High Potentials zu gewinnen und zu binden. Spätestens das macht das Talentmanagement zum Kernstück jeder Personalarbeit und sichert den Unternehmen heute mehr denn je das Überleben im „War of Talents“. Die richtige Software kann dabei unterstützen.

Mitarbeiter werden heute von Unternehmen oft kämpferisch umworben, teilweise noch bevor sie die Ausbildung oder Hochschule abgeschlossen haben. Kein Wunder, sind sie doch eine knappe Ressource; ohne Mitarbeiter erfolgt keine Abarbeitung der Aufträge. Die Digitalisierung der Produktionsprozesse durch immer mehr Einsatz von Maschinen und Robotern kann und wird zwar Entspannung schaffen, aber qualifizierten Einsatz menschlicher Arbeitskraft nicht gänzlich überflüssig machen können und sollen.

Unternehmen, die hochqualifizierte Menschen für sich gewinnen wollen, müssen Anreize bieten, die über die Bezahlung hinausgehen. Sinnstiftende Tätigkeiten, persönliche Entwicklungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeitmodelle und eine ansprechende Unternehmenskultur und -ethik sind einige Forderungen, die potenzielle Mitarbeiter heute stellen. Als Unternehmer tut man gut daran, Antworten auf solche Forderungen zu haben und die Personalpolitik des Unternehmens strategisch entsprechend auszurichten. Denn der Wettbewerb schläft nicht: Mit immer kreativeren Strategien fischt die Konkurrenz den Markt leer.

Strategie für eine tragfähige Personalentwicklungsplanung

Um für besonders hochqualifizierte potenzielle Mitarbeiter attraktiv zu sein, wird eine Strategie benötigt, die sowohl die Herausforderungen des Unternehmens als auch die Wünsche der Mitarbeiter kennt und berücksichtigt. Eine solche Strategie kann beide Aspekte zusammenführen und daraus eine tragfähige Personalentwicklungsplanung ableiten und transparent kommunizieren: Was bedeutet eine Unternehmensentscheidung für die Mitarbeiter und ihre Entwicklung? Ändern sich Anforderungen und wenn ja wie? Können diese Anforderungen rechtzeitig und kostenneutral oder wenigstens kostengünstig umgesetzt werden? Und mit welchen Mitteln?

So und ähnlich lauten einige der Fragen, die gestellt und beantwortet werden müssen. Basis einer solchen Strategie sind belastbare Daten: Dazu gehört sowohl das Wissen um die Unternehmensanforderungen, ihre Bedeutung und Gewichtung, als auch das Wissen um die Potenziale der vorhandenen Mitarbeiter und deren Lebensplanung. Wie ist der Mitarbeiterbedarf aktuell, wie wird er sich entwickeln und welche Qualifikationen/Kompetenzen werden in welcher Güte benötigt? Sind Mängel erkennbar und was kann schon jetzt getan werden, um diese Mängel abzuwenden?

Eine solche Strategie ist vorausschauend und hilft Engpässe auf allen Ebenen zu vermeiden. Auf einer solchen Datenbasis, die in der Regel in jedem Unternehmen grundsätzlich vorhanden ist, lassen sich quantitative und qualitative Bedarfe prognostizieren und notwendige Maßnahmen rechtzeitig einleiten. Damit verlagert sich die Personalarbeit vom Reagieren auf das Agieren, zumal Recruiting im Zeitalter der Digitalisierung keine kurzfristige, aber immer eine teure Angelegenheit ist.

Software unterstützt bei den richtigen Entscheidungen

Die richtige Softwarelösung kann auf der Basis grundsätzlich vorhandener Personaldaten unterschiedliche unternehmerische Herausforderungen als Szenarien abbilden und simulieren. Die sich daraus ergebenden Auswirkungen können so überprüft und Entscheidungen getroffen werden – bevor Fakten in der Realität geschaffen werden, die sich im Nachhinein als Fehler erweisen.

Zwar wird auch die benutzerfreundlichste Softwarelösung einen (fast) leeren Fachkräftemarkt nicht füllen: Aber sie kann über das Recruiting hinaus helfen, auf Basis aktueller Unternehmensdaten Schwachstellen zu erkennen, Alternativen zu finden und simulativ auszuprobieren. Damit verschafft sie diesen Unternehmen einen unerhörten Vorteil, nämlich Zeit. Zeit, um Alternativen zu erarbeiten, sich mit verschiedenen Optionen auseinandersetzen zu können und die möglichst richtigen Entscheidungen zu treffen. Eine solche Softwarelösung macht Aufgabenverteilungen und Organisationsabläufe transparent und eröffnet neue Handlungsoptionen. Lassen sich offene Positionen vielleicht doch mit weniger qualifiziertem Personal, etwa Quereinsteigern, besetzen, weil man fehlende Qualifikationen selbst ausbilden kann. Haben sich Anforderungen so geändert, etwa durch Maschineneinsatz, dass Qualifikationen wegfallen können? Trifft ein Qualifizierungsmangel nur bestimmte Unternehmensbereiche? Diese Liste kann beliebig ergänzt werden. Eine gute Softwarelösung liefert diese Antworten zur rechten Zeit und auf Knopfdruck.

Hohe Funktionalität

Die LIGHTHOUSE Management Consulting + Software GmbH bietet mit der Standardsoftware Bowline eine solche intelligente Software und nutzt dafür die bereits vorhandenen Personaldaten eines Unternehmens. Beim Aufbau von Szenarioplanungen und Simulationen kann ein Kunde bei Bedarf durch vorgefertigte Beispiele unterstützt werden. Das ist möglich, weil Bowline schnittstellenfrei in die SAP Personalwirtschafts-Software (HCM) integriert ist. Dennoch erfolgen Aufbau und Pflege der benötigten Informationen auch grafisch – gleiches gilt selbstverständlich für die Abbildung von Planungsszenarien, Simulationen und Auswertungen. Bowline deckt die komplette Palette moderner Personalmanagementprozesse ab. Die modulare Gestaltung der Software passt sich den Erfordernissen der Unternehmen an.

Bowline beweist: Hohe Funktionalität muss nicht zu Lasten von intuitiven, grafischen Benutzeroberflächen gehen. Die Software vereint umfangreiche Funktionalität mit zeitgemäßer Oberfläche in einer bewährten und sicheren SAP-Umgebung.

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