Seit 2015 arbeitet der Bau- und Fahrzeugindustrie-Zulieferer Sika mit IBM Connections, der kombinierten Kollaborationslösung für E-Mail, Online-Meetings, Instant Messaging, File Sharing und gemeinsame Dokumentbearbeitung. Die auf IBM Connections basierende Plattform Sika Connect ist das Rückgrat für das Intranet und für die digitalen Arbeitsplätze bei Sika – und wird seit Oktober 2017 vollständig in der Cloud betrieben. Damit alle finden, was sie suchen, hat die Sika AG die kognitive Suche und Analyse mit natürlicher Sprachverarbeitung von Sinequa implementiert. Damit erschließt die Sinequa-Software suchtechnisch die Unternehmens-Webseiten und die Cloud-basierte IBM Connections-Collaboration-Plattform von Sika.

 

Sika, Anbieter von Systemen und Produkten zum Kleben, Dichten, Dämpfen, Verstärken und Schützen für die Bau- und Fahrzeugindustrie mit Hauptsitz in Baar, hat mit der Sinequa-Plattform ein Search-Center für den digitalen Arbeitsplatz aufgebaut. Haupt-Datenquelle ist Sika Connect, eine Cloud-basierte Collaboration-Plattform auf Basis von IBM Connections. Sinequa indexiert die Daten aus Sika Connect und stellt ein umfassendes Search Center (Sika Search) für die Collaboration-Plattform dar. Über seine Konnektortechnologie bindet Sinequa Sika Connect und weitere Datenquellen an und ermöglicht es dem Konzern, aus dezentral vorliegenden strukturierten und unstrukturierten Daten relevante Informationen für die weltweit über 18.000 Beschäftigten aufzubereiten. Realisierungspartner in diesem Projekt ist die DTI AG aus Wil.

Nach intensiver Marktrecherche entschied sich Sika für die Sinequa-Software aufgrund ihres Leistungsumfangs. Natural Language Processing für mehr als 20 Sprachen, über 180 Konnektoren für Datenquellen aus der Cloud, Hadoop sowie On-Premise-Unternehmensanwendungen, Security und Machine Learning sind Bestandteil der Lösung und aufeinander abgestimmt, sodass sie sich ergänzen. Die so erreichte Relevanz der gelieferten Informationen und die Sicherheit im Zugriff auf diese Informationen sind höher als bei einer Anhäufung nicht kombinierter und integrierter Methoden. In anspruchsvollen Umgebungen bei großen Unternehmen wie Sika ist diese Kombination in einer kohärenten Architektur unerlässlich für die benötigte Wissensvermittlung.

Im Herbst 2017 implementierte DTI das Search Center auf Basis von Sinequa bei der Sika AG und passte dessen GUI an die Sika Design-Richtlinien an. Im Rahmen des Projektes hat Sinequa einen Konnektor für IBM Connections-Cloud entwickelt. Durch ihn kann die Cognitive-Search-Plattform nun alle in Sika Connect vorliegenden Daten indizieren. Neben kollaborativen Dokumenten innerhalb von „Communities“ und „Activities“ der IBM Connections-Cloud werden aber auch die Anwenderprofile indexiert. So können neue Mitarbeiter/innen in kürzerer Zeit produktiv werden, da Wissen schneller gefunden und weitergegeben wird.

Zwei weitere von Sinequa indizierte Datenquellen:

  • In das Social Intranet Sika World (auf Basis IBM Websphere) ist Sika Connect integriert. Dort werden statische, editierte Inhalte mit dahinterstehendem Workflow (wie HR Policies oder offizielle Ankündigungen, mit von Beschäftigten erstellten sozialen Inhalten von Sika Connect kombiniert. Suchanfragen aus dem Social Intranet Sika World werden nun an Sika Search weitergeleitet.
  • In der Datenquelle Sika Web sind alle internationalen Sika-Webseiten indexiert und werden den Endusern zur Recherche bereitgestellt. In einem nächsten Projektschritt sollen zusätzliche Datenquellen an die Sinequa-Software angeschlossen werden, darunter das Digital Asset Management und das CRM-System.

Laut Edwin Meier, Head of Application Services, funktionierte Sinequa „bereits nach kurzer Zeit einwandfrei und stellt unseren Beschäftigten weltweit aus den bisher integrierten Datenquellen die gesuchten Informationen in hoher Relevanz und kurzer Zeit zur Verfügung. So werden wir vom daten- zum wissengetriebenen Unternehmen“.

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