„IBM Server bilden eine hervorragende Hardwareplattform für die SAP-Lösungen. Sie basieren auf offenen Standards und weltweit führenden Technologien – unsere Kunden profitieren von Leistung, Sicherheit und hoher Skalierbarkeit“, sagt Andreas Naunin, Leiter des Unternehmensbereichs Mittelstand und Mitglied der Geschäftsleitung der SAP.

Die wachsende Basis an Unternehmen, die auf die Kombination aus SAP und IBM setzen, bestätigt seine Aussage. Wir stellen Ihnen ausgewählte Referenzen vor.

Rotkäppchen-Mumm dynamisiert die IT mit SAP und IBM

Die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien können auf umsatz- und wachstumsstarke Jahre zurückblicken – auch in Zukunft soll es für das Unternehmen im Sekt- und Spirituosenmarkt weiter prickeln. Dabei unterstützt Rotkäppchen eine dynamische IT-Infrastruktur von IBM, die sich an neue Anforderungen flexibel, zuverlässig und ohne personellen Mehraufwand anpassen lässt.

Hard- und Software entsprachen nicht mehr den gestiegenen Anforderungen an Funktionalität, Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit. Themenfelder, mit denen die IT in diesem Zusammenhang konfrontiert wurde, waren eine strategische Neuausrichtung im ERP-Umfeld, eine innerhalb kurzer Zeit nahezu doppelt so hohe Nutzerzahl sowie erhöhte Anforderungen an die Verfügbarkeit der Systeme durch die Ausweitung der Produktion auf 3-Schicht-Betrieb.

„Eine knappe Verdopplung der Nutzerzahl wie bei Rotkäppchen stellt komplett neue Anforderungen an Unternehmenssteuerung und Infrastruktur. Diese muss flexibel, skalierbar und jederzeit verfügbar sein“, sagt Martina Koederitz Geschäftsführerin Mittelstand und Partnergeschäft, IBM Deutschland GmbH. „Für Unternehmen wie Rotkäppchen birgt die Dynamisierung der Infrastruktur enorme Potenziale für Kosteneinsparung, Geschäftsoptimierung und eine geringe Komplexität. Letztere kann gerade für mittelständische Unternehmen mit relativ kleiner IT-Mannschaft von Bedeutung sein.“

Die Plattformfrage

Im Vorfeld der SAP-Einführung klärte Rotkäppchen zunächst die Frage nach der künftigen Server- und Betriebssystemplattform. Das Unternehmen wollte dafür möglichst auf Produkte zugreifen, die es bereits im Einsatz hatte. Zudem musste sichergestellt sein, dass Altanwendungen für Revisionszwecke und Steuerprüfung weiter betrieben werden können. Gemeinsam mit dem IBM SAP Competence Center in Walldorf hat das Unternehmen dies intensiv diskutiert und entschied, die SAP-Implementierung auf der bewährten Hardwareplattform Power Systems Server mit IBM i vorzunehmen.

„Auf diese Weise konnten wir die Server auch weiter mit dem intern vorhandenen Know-how betreiben“, erklärt André Birrenbach, IT-Leiter der Rotkäppchen-Mumm-Sektkellerei. „Mit den neuen Systemen sind wir in der Lage – mit geringem Personaleinsatz – sechs mal 24 Stunden Verfügbarkeit sicherzustellen.“ Aktuell setzt Rotkäppchen zwei Power System Server mit IBM i ein. Ein System für den Produktivbetrieb und ein System für Entwicklung, Test und Disaster Recovery.

In Summe beinhaltet die neue IT-Infrastruktur bei Rotkäppchen sowohl Server‑, Speicher- und Software-Lösungen von IBM und SAP als auch Services für Hard- und Software-Wartung sowie technischen Support von IBM Global Technology Services. Die Rotkäppchen Sektkellerei GmbH schätzt vor allem den minimalen Personalaufwand, die einfache Wartung und die robuste Hard- und Software der Lösung sowie den Wegfall einer dedizierten Datenbankadministration.

ElectronicPartner implementiert SAP Retail auf IBM System i

Die Retail-Verbundgruppe ElectronicPartner hat ihr altgedientes WWS-System durch SAP Retail auf einem IBM Power Systems-Server ausgetauscht. Die Lieferkette profitiert davon durch einheitliche Prozesse, eine flexiblere Logistik und Mehrsprachigkeit.

Fast eine viertel Million Aufträge pro Monat fließen über das WWS-System des Verbunds von ElectronicPartner. Allein an den drei deutschen Logistik-Standorten werden täglich rund 3.500 Vereinnahmungseinheiten verarbeitet und 40.000 Versandkartons kommissioniert.

Komplikationsfreier Umstieg

Bis August wurde die kritische Last von einer Eigenentwicklung der hauseigenen IT-Abteilung auf einer IBM AS/400-Maschine samt DB2-Datenbank gestemmt – dann übernahm die SAP-Lösung auf der IBM-Mittelstands-Plattform i. Und zwar komplikationsfrei, wie Geschäftsführer Oliver Haubrich versichert: „Wir haben es geschafft, in sechs europäischen Ländern gleichzeitig im laufenden Betrieb völlig reibungslos eine neue Warenwirtschaft zu implementieren.“

Fünf Gründe nennt IT-Bereichsleiter Klaus Hopp für die Ausmusterung des über 20 Jahre gewachsenen IT-Systems: „Die Technologie war veraltet, die Benutzeroberfläche – ein zeichen-orientierter Green-Screen – ausschließlich deutsch, die Prozessabbildung war nicht anpassungsfähig und die Funktionalität konnte nicht mit den Bedürfnissen des Unternehmens mitwachsen.“ Ein gravierendes Manko, denn das Handelsunternehmen braucht eine flexible Anpassung an die variablen Marktanforderungen. Um die passende ERP-Lösung auszuwählen, haben die IT-Profis einen Katalog mit 3.000 Fragen ausgearbeitet. „Bei dem extern begleiteten Auswahlverfahren war SAP Retail das TOP-2-Anwendungspaket, das hohe funktionale Abdeckung bot und gleichzeitig den höchsten langfristigen Investitionsschutz“, führt Hopp die Entscheidungskriterien an.

Als Betriebsplattform gesetzt galt die IBM Midrange-Lösung i wegen ihrer Unkompliziertheit: „Wir haben langjährige Erfahrung mit diesem Maschinentyp, sind mit der Zuverlässigkeit der Plattform hoch zufrieden – zudem ist das Preis-Leistungsverhältnis bei hohem Innovationspotential optimal.“ Für die Projektdurchführung hat sich das Unternehmen mit basycs einen IBM- und SAP-Partner ins Haus geholt – und Berater Matthias Finsterer nickt bei der Hardware-Bewertung: „Der Administrationsaufwand der Lösung ist um einiges geringer als bei anderen Plattformen – allein schon, weil bei System i die Datenbank DB2 integriert ist. Daraus erwachsen Vorteile wie Selbstoptimierung, Selbstmanagement und Fehlertoleranz.“

„Nach wenigen Betriebsmonaten ist es sicher zu früh, den Gesamtnutzen des Systems abschließend zu bewerten“, gibt sich Hopp vorsichtig. „Fest steht aber: vom ersten Tag an haben wir erfolgreich unsere warenwirtschaftlichen Prozesse durchführen können – und unsere internationalen Benutzer sind sehr zufrieden, nun in ihrer gewohnten Sprache mit dem System zu arbeiten.“ Gründe für die unspektakuläre Inbetriebnahme sind die solide Projektplanung und das Testing sowie die bodenständige SAP-Implementierung: Das IT-Team hat sich strikt an den Standard gehalten und mit Modifikationen gegeizt.

IBM Deutschland GmbH, Ehningen
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