Die W. & L. Jordan GmbH aus Kassel ist seit 1919 in dritter Generation als Familienunternehmen tätig und hat sich vom reinen Holzhändler zu einem der größten Anbieter von Bodenbelägen, Heimtextilien, Türen und Holzwerkstoffen in Europa entwickelt. Um das gesamte Produktangebot und die Lagerbestände effizient managen zu können, wurde zusammen mit dem Braunschweiger Systemhaus Netzlink die vorhandene IT-Infrastruktur aktualisiert.

So wurden die Power i Hardware und die FC-SAN-Infrastruktur zum Ablauf der entsprechenden Leasingverträge abgelöst. Des Weiteren sollte die vorhandene Virtualisierungslandschaft, bestehend aus zehn untereinander nicht vernetzten Citrix XenServern, vereinheitlicht und konsolidiert werden. Im gleichen Zuge galt es, die Ausfallsicherheit über beide Rechenzentren (RZ1 und RZ2) und im Fehlerfall ein automatisiertes Umschalten auf das jeweils nicht betroffene Rechenzentrum zu ermöglichen.

Die Netzlink Informationstechnik GmbH wurde damit beauftragt, die Storage-Kapazitäten des Familienunternehmens zu erhöhen und die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems zu steigern. Teile der FC-Infrastruktur waren bereits sechs Jahre alt – hinsichtlich der Virtualisierungslandschaft wurden durch die Systemvereinheitlichung enorme Synergieeffekte zwischen der Power-i-Infrastruktur und der Virtualisierungsumgebung/Windows, eine gesteigerte Ausfallsicherheit und wirtschaftliche Einsparungen erzielt. Da die baulichen Voraussetzungen für die Modernisierung mit zwei Rechenzentren in unterschiedlichen Gebäuden und einem zusätzlichen, etwas kleineren Serverraum (RZ3) bereits gegeben waren, konnte gleich damit begonnen werden, die alten Power-i- und FC-SAN-Komponenten durch neue zu ersetzen. In diesem Zuge wurde auch eine über RZ1 und RZ2 verteilte, zentrale SAN-Infrastruktur eingerichtet (RZ3 mit Storwize V3700 als Quorum). Die bisher verwendeten Citrix XenServer wurden auf einem VMware-Virtualisierungs-Cluster (auf sechs IBM/Lenovo-Servern) konsolidiert, wobei besonderer Wert auf die Ausfallsicherheit und eine zentrale Storage-Lösung gelegt wurde. Für die automatische Datenspiegelung wurde in RZ1 und RZ2 jeweils eine Storwize V5000 mit Flash-Speicher V900 eingerichtet. Der Speicher wurde so konfiguriert, dass er sowohl von der Power-i- als auch von der Virtualisierungs-/Windows-Umgebung genutzt wird. Für seine Verwaltung wird mit IBM SAN Volume Controllern (SVC) gearbeitet (ein SVC-Knoten pro Rechenzentrum). Zur Steigerung der Leistung aller Bereiche entschloss man sich für die Verwendung von IBM-Flash-Systemen – als Archivierungslösung wurde Silent Cubes gewählt.

Die Vereinheitlichung der Virtualisierungslandschaft und die Reduktion der Serveranzahl von zehn auf sechs genutzte Server entlasten die hauseigene IT-Abteilung und ermöglichen ihr eine noch wirtschaftlichere Arbeitsweise. Die verfügbaren Kapazitäten wurden sowohl hinsichtlich Performance als auch hinsichtlich Storage deutlich gesteigert. Zusätzlich wurde eine moderne Archivierungslösung implementiert. Die installierte Lösung entspricht der derzeit benötigten Größenordnung, ist aber zugleich auch auf das weitere zukünftige Wachstum der W. & L. Jordan GmbH ausgelegt. Denn im Bedarfsfall lässt sich auch eine große Anzahl neuer User ohne große Umstände oder Kosten äußerst zeitnah vollumfänglich ins System integrieren. „Ich freue mich, dass meine Mitarbeiter mit hohem Einsatz zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. Die enge Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Mitarbeitern bei W. & L. Jordan und dem Netzlink-Team hat es möglich gemacht, das Projekt erfolgreich umzusetzen“, resümiert Georg Heinemann, Leiter IT/Controlling der W. & L. Jordan GmbH.

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