Der Verband Schweizer Raiffeisenbanken (SVRB) nimmt in der Nutzung neuer Technologien einen führenden Platz ein. Beispielsweise verwendete er das Ausbildungs-Modul der Soreco AG als Intranet-Anwendung zur Abwicklung sämtlicher administrativer Prozesse rund um das eigene Aus- und Weiterbildungsangebot – und kehrte damit dem bisher auf Papier gedruckten Kursangebot den Rücken zu. Die Tatsache, dass zirka 150 der rechtlich eigenständigen Raiffeisenbanken ihre Lohnabrechnungen mittels ASP-Modell durchführen, rückt den SVRB jedoch erneut in technologisch avanciertes Licht. Mittels einer vollkommen webbasierten Lohnadministration namens „e-payroll“, die der SVRB inhouse als eigene Anwendung betreibt, greift jede Bankfiliale direkt via Web auf seine Mitarbeiter zu und rechnet diese selbständig ab. Dabei stehen jedem Filialleiter sämtliche relevanten Lohndaten zur Verfügung, die er von jedem an das i-Web der Raiffeisenbanken angeschlossenen Rechner bearbeiten kann. Der Hauptsitz in St. Gallen ist hingegen verantwortlich für den technischen Support, die Datensicherung und die gesetzlichen Anpassungen – wie beispielsweise Änderungen in der Quellensteuer. Der SVRB bestätigt somit eindeutig die von verschiedenen ASP-Anbietern gehegte Hoffnung, dass vor allem Verbände mit klassisch dezentraler Organisation vom ASP-Modell profitieren werden.

Die Anzahl der Raiffeisen- Niederlassungen, die mittels “e-payroll“ abrechnen, ist ständig im Wachstum begriffen. Es ist nicht auszuschliessen, dass dereinst sämtliche Raiffeisenbanken mittels Internet-Technologie ihre Lohnadministration durchführen werden. Unnötig zu erwähnen, dass die technologischen Ambitionen eines SVRB – angesichts des noch immer auf sich warten lassenden Durchbruchs von ASP – Balsam für die geplagten Seelen der ASP-Anbieter sind.

Soreco AG

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