Viele Greenscreen-Anwendungen auf der „AS/400“ gefallen Mitarbeitern in Unternehmen nicht mehr – auch wenn sie noch den nötigen Funktionsumfang ausreichend abdecken. Daher sind Ansätze gefragt, die diese Applikationen modernisieren. Im Gespräch mit dem Midrange Magazin (MM) skizzieren Siegfried M. Hartmann und Jörg Hamacher, die Geschäftsführer der S.M.Hartmann GmbH, welche Optionen dafür bereit stehen.

MM: Sollte man seine Greenscreen-Anwendungen „nur“ modernisieren?

Hartmann: Hier muss man immer genau hinsehen. Wenn die Anwendung die betrieblichen Abläufe über die Jahre hinweg gut – oder sogar perfekt – abbildet, wäre es Unsinn, dieses Knowhow zu vernichten. Denn eine Anwendung komplett neu zu entwickeln oder eine Standardsoftware anzupassen, bindet Ressourcen auf allen Ebenen des Betriebs.

Siegfried M. Hartmann und Jörg Hamacher, die Geschäftsführer der S.M.Hartmann GmbH: „Der Weg der Modernisierung gehört in übersichtliche und gangbare Teiletappen aufgegliedert. Dazu unterstützen wir mit unserer Erfahrung auf allen Schritten des Modernisierungsprozesses von der Planung bis zur Realisierung.“ Quelle: Hartmann GmbH

MM: Was ist nötig, wenn man „nur“ den Mobilzugriff für bestehende Anwendungen realisieren möchte?

Hartmann: Der Aufwand ist gering. Vereinfacht gesprochen wählt man aus vielen Umsetzungstools das richtige aus, setzt die bestehende Software damit um, macht ein Feintuning für die Bildschirme – und die Modernisierung ist durchgeführt. Das Wichtigste und zugleich Schwierigste ist, dass man das richtige Tool auswählt!

MM: Was ist damit gemeint?

Hartmann: Viele dieser Tools führen in eine Sackgasse, weil neue Anforderungen, die der Markt vorgibt, nicht realisiert werden können.

MM: Wie lässt sich das absichern?

Hartmann: Nehmen wir mal an, Sie haben die Modernisierung durchgeführt und der Markt fordert eine Neuentwicklung. Dann sollte das Tool auf Basis der modernisierten Anwendung schrittweise eine völlige Neuentwicklung erlauben. Dieses Tool gibt es von LANSA.

MM: Wie wichtig ist der Einsatz einer Software-Entwicklungsumgebung?

Hartmann: Die Entwicklungsumgebung ist entscheidend für die Zukunft. Die reine „native“ Programmierung ist aufwändig, das richtige Tool macht die Entwicklung einfacher, sicherer und kontrollierter. Die Effizienz ist 1:3.

MM: Welche Vorteile sprechen für den Einsatz der LANSA-Produktfamilie?

Hamacher: Mit LANSA entwickeln wir Programme für IBMi, PC, Web und mobile Endgeräte – mit einer einzigen Programmiersprache und einer einzigen Daten-und Objektdefinition. Technologische Neuerungen integriert LANSA automatisch. Die LANSA-Module bieten alle Möglichkeiten: mit LANSA aXes modernisieren und erweitern Sie bestehende Funktionen und Abläufe; mit Visual LANSA schreiben Sie modernste Programme (komplett neu oder auf Basis der aktuellen Datenbank) und LANSA RAMP kombiniert genial die beiden Schritte.

MM: Und was bietet LANSA RAMP?

Hamacher: RAMP nutzt die mit aXes modernisierten Programme. Diese können Sie dann step-by-step durch modernste PC- und/oder Web-basierte Programme ersetzen. Am Ende steht eine an Ihr Unternehmen optimal angepasste wirkliche Neuentwicklung – ohne Zeitdruck und ohne Anwender und Programmierer zu überfordern.