Wann lohnt sich die Investition in eine neue Unternehmenssoftware? Die Entscheidung, eine solche neu einzuführen, ist in wirtschaftlich schweren Zeiten eine besondere Herausforderung, da eine größere Investition in der Regel nur durch direkte Einsparungen begründet werden kann.

Die Ziele und Vorteile, die eine Einführung neuer Systeme mit sich bringen, sind also im Vorfeld genau zu analysieren und zu quantifizieren. Insbesondere bei den Einsparungspotenzialen durch neue Applikationen ist eine exakte Kostenbewertung jedoch häufig schwierig.

Monatliches Reporting

Eine immer größere Bedeutung bei aktueller Unternehmenssoftware bekommt das monatliche Reporting, da Verfügbarkeit und Aussagekraft gerade in schwierigen Zeiten elementar sind. Es entstehen besondere Anforderungen, sobald die Zahlen mehrerer Tochtergesellschaften zusammengeführt werden müssen. Dieses schnell, zuverlässig und automatisiert regelmäßig zu gewährleisten, ist für viele Gesellschaften im Mittelstand immer noch eine Herausforderung mit Verbesserungspotenzial. Einspar- bzw. Rationalisierungseffekte sind hier leicht erzielbar.

Damit im Reporting aussagekräftige Daten erzielt werden, ist eine einheitliche Gestaltung des lokalen Controllings und Reportings in den einzelnen Tochtergesellschaften erforderlich. Nur wer die Quellen und den Entstehungsprozess der Kennzahlen genau definiert, kann im Anschluss die Ergebnisse auch unternehmensübergreifend vergleichen, interpretieren und entsprechende Maßnahmen daraus ableiten.

Hierbei ist eine rein additive Zusammenführung der Umsatz- und Kosteninformationen aus den Tochtergesellschaften bereits durch eine einheitliche Reportingstruktur möglich, bei der ein einheitlicher Kontenplan nicht erforderlich ist. Wichtig ist nur die einheitliche Definition der Kostenstrukturen, damit deren Interpretation in allen Gesellschaften identisch ist und somit die Zusammenführung ermöglicht.

Ein tieferer Schritt der Konsolidierung beinhaltet dann die Ausweisung von Intercompany-Umsätzen und die Zwischengewinneliminierung. Hier ist eine saubere Strukturierung der Herstellkosten erforderlich, um diese für den Warenverkehr innerhalb von Konzerngesellschaften herausrechnen zu können.

Einheitliche Datenbasis

Dazu bedarf es einer flexiblen Finanz- und Controlling-Software, wie sie z. B. Portolan EVM bietet, die in möglichst allen Tochtergesellschaften – auch im Ausland – zum Einsatz kommt, um eine einheitliche Datenbasis zu gewährleisten. Dabei können durchaus unterschiedliche Vorsysteme angebunden werden, aus denen durch eine flexible Verarbeitungslogik eine vergleichbare Datenbasis für alle Gesellschaften geschaffen wird.

Mit stringenten Konzepten und konsequenten Implementierungsstrategien hat Portolan in zahlreichen internationalen Projekten gezeigt, dass aus heterogenen Systemlandschaften von Tochtergesellschaften einheitliche und vergleichbare Kennzahlensysteme für eine konsistente und aussagekräftige Zusammenführung in der Zentrale gewährleistet werden können.

PORTOLAN Commerce Solutions GmbH, Ilsfeld
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