Auch wenn die Qualität und der Preis von Produkten überzeugen: Hakt es jedoch seitens der Logistik buchstäblich in der Lieferkette eines Unternehmens, kann so manche Bestellung eines Kunden trotzdem die letzte bei diesem Anbieter gewesen sein. Eine effiziente SCM‑Lösung sorgt hier für optimierte Prozesse im Materialfluss.

Liefertermine, die nicht eingehalten werden können, Absatzprognosen, die sich als falsch erweisen, extremer Überbestand an Waren und schlechte oder einfach fehlgeleitete Informationsflüsse: Horrorszenarien für jedes produzierende Unternehmen, das sich nachhaltig am Markt positionieren und gleichzeitig dauerhaft effizient wirtschaften will. Und zugleich eine echte Herausforderung an ein spezialisiertes SCM-System, das all das möglichst verhindern und im Gegenteil für durchweg optimierte logistische Prozesse sorgen soll. Als probates Mittel dient dabei insbesondere die Integrierung und Koordination aller Beteiligten, darunter Zulieferer, Produzenten, Handel und Logistikdienstleister, ganz im Sinne der schon im Begriff intendierten Verkettung und Vernetzung.

Knackpunkt Flexibilität

Neben der Skalierbarkeit einer solchen Lösung ist Flexibilität ein ganz entscheidender Punkt, der insbesondere bei der Erfüllung der individuellen Kundenwünsche zu Tage tritt: So sollten auch kurzfristige Bestellungen jederzeit möglich sein, ebenso deren umgehende Lieferung mit einer exakten Einhaltung der vorab vereinbarten Zusagen und Termine. Dies gewährleistet nicht nur ein auf die optimale Abbildung der Anforderungen des Endkunden ausgerichtetes Handeln – von der Rohstoffbeschaffung für die Produktion bis hin zu den Serviceleistungen nach der Lieferung –, sondern auch die Hinwendung zu gemeinsamen Zielen und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens insgesamt. Noch über die Funktionalitäten eines reinen WWS-Systems hinaus bietet SCM hierbei den Vorteil, bereits früh Abweichungen innerhalb der strategischen Planung zu erkennen und auf dieser Basis potenzielle Gefahren für die Wertschöpfungskette rechtzeitig abfangen zu können – beispielsweise Engpässe, die eine zusätzliche Materialbeschaffung erfordern und möglicherweise höhere Kosten wie auch Qualitätseinbußen nach sich ziehen.

Indem alle verfügbaren Betriebsdaten erfasst und ausgewertet werden, ist es möglich, sowohl die Durchlaufzeiten als auch den Materialbestand deutlich zu senken. Über die Straffung des Materialflusses wiederum kann das Unternehmen die Produktion maximal auslasten und anhand von stets korrekten Stückzahlen ermitteln, wie es um den Vorrat an Warenbestand bestellt ist. Immer kürzere Produktzyklen stellen dadurch ebenfalls kein Problem mehr dar – das Unternehmen kann schnell und flexibel agieren und so Wettbewerbsvorteile gezielt nutzen.

Verkettung glücklicher Umstände

Vor diesem Hintergrund bietet SOU eine SCM-Lösung zur durchgängig transparenten Gestaltung des Logistikmanagements und der kontinuierlichen Synchronisation von Angebot und Nachfrage, die sämtliche Bausteine zur Planung und Steuerung der kompletten Wertschöpfungskette beinhaltet. Dabei verbindet das Modul innerbetriebliche Prozesse und umfasst neben Funktionen für Warenwirtschaft, Lager und Logistik das Auftrags- und Projektmanagement sowie das gesamte Finanzwesen.

Eine internetbasierte Kommunikation bezieht alle am Logistikprozess Beteiligten in den jeweils aktuellen Lagerbestand ein. So verkürzt sich die gesamte Abwicklung, während zur gleichen Zeit die Reaktionsgeschwindigkeit und die Produktivität deutlich gesteigert werden – mit kürzeren Durchlaufzeiten und Cash-to-Cash-Zyklen sowie minimierten Lagerkosten. Darüber hinaus lassen sich sämtliche internen und externen Daten rund um die Liefer‑, Versorgungs- und Angebotskette von Waren oder Dienstleistungen extrahieren. Die Lösung managt zudem in der Produktionsvorstufe sämtliche Bereiche des Einkaufs- und Bestellwesens und bringt gleichzeitig alle Prozesse der Mengen- und Materialbedarfsplanung, der Lagerlogistik und des Beschaffungsmanagements auf einen gemeinsamen Nenner. Auch die Daten für „Make-or-buy“-Entscheidungen in der Materialwirtschaft oder zur Berechnung von Sicherheitsbeständen in der Lagerlogistik stehen in vernetzter Form stets bereit.

SOU Systemhaus GmbH & Co. KG, Schwetzingen
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