Industrie 4.0-fähige Produkte sichern langfristig den Erfolg der deutschen Maschinenbauer. Allerdings muss auch eine sichere und intelligente Kommunikation zwischen Installationen und Betreibern aufgebaut werden. Nach der PAC-Studie „Multi-Cloud in Deutschland“ kombinieren Anwenderunternehmen im IoT-Bereich (Internet of Things) vielfach schon Private und Public Cloud – die Backend-Systeme stehen im eigenen Rechenzentrum, die IoT-Applikationen befinden sich in der Cloud. Heiko Gloge, CEO Igel Technology, plädiert für mehr Kooperation der Maschinenbauer mit IT-Unternehmen, um Themen wie Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und das sichere Fernmanagement in den Griff zu bekommen.

 

Nach der PAC-Studie „Multi-Cloud in Deutschland“ setzen heute gerade einmal 13 Prozent der befragten deutschen Unternehmen für die Entwicklungen beim Internet der Dinge auf Cloud-Infrastrukturen. Was aber zum einen darin begründet liegt, dass Entwicklungen im IoT-Umfeld generell noch am Anfang stehen – denn erwogen wird die Cloud-Nutzung von immerhin einem Viertel der Großunternehmen. Zum anderen lag der Fokus der Studie nicht auf der verarbeitenden Industrie, so dass das in Deutschland wichtige IoT-Segment „Industrie 4.0“ in der Erhebung eine geringere Rolle spielt als im Gesamtmarkt.

Viele Unternehmen sehen laut PAC das Thema Internet of Things wohl als zu strategisch an, um die Entwicklungen komplett außer Haus zu geben, sodass der Anteil der reinen Public Cloud eher gering ist. Betrachtet man aber zusätzlich hybride Cloud-Strategien, zeigt sich ein anderes Bild: 37 Prozent der Unternehmen setzen für den IoT-Bereich auf eine Kombination aus Private und Public Cloud. Nicht verwunderlich, sind doch zum einen alle wichtigen IoT-Plattformen Public-Cloud-basierend, zum anderen aber die Anbindung an Backend-Systeme integraler Bestandteil der meisten IoT-Strategien. Kurz gesagt: Die Daten liegen oft im eigenen Rechenzentrum, die IoT-Applikationen aber in der Cloud.

Und dass Public-Cloud-Plattformen hier eine zentrale Rolle spielen, zeigen nicht zuletzt zahlreiche bekannte Anwendungsfälle. Prominente deutsche Konzerne wie BMW, Siemens, ThyssenKrupp, EnBW, Schaeffler, Kärcher oder Bosch setzen für ihre Connected-Car-, Predictive-Maintenance- oder Smart-City-Initiativen auf die Clouds von Amazon, Microsoft oder IBM.

Vor einigen Monaten machte eine Unternehmensmeldung stutzig: Der Mechatronikkonzern Wittenstein SE erwirbt die Baramundi Software AG. Ein Maschinenbauer kauft einen Software-Anbieter für Desktop-Management? „Ist das nicht interessant? Für mich zeigt das einmal mehr, wie dringend die Branche nach Lösungen für eine sichere Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und ein sicheres Fernmanagement sucht“, interpretiert Heiko Gloge, CEO Igel Technology, den Vorgang.

Aus seiner Sicht haben nur wenige Maschinenbauer das nötige Kleingeld für eine passende Akquisition haben. Was also tun? „Hochqualifizierte Programmierer anheuern, die etwas grundlegend Neues entwickeln? Das wäre nicht nur zeitaufwendig, sondern in Anbetracht des aktuellen Mangels an IT-Kräften ebenfalls äußerst kostspielig“, so der Gründer von Igel Technology, der als Alternative und empfiehlt, einmal beim IT-Systemhaus des Vertrauens anzuklopfen. „Wo, wenn nicht hier ist die Kompetenz eines sicheren Endpoint-Managements in gebündelter Form zu finden? Hier finden Maschinenbauer das Know-how und über Jahre erprobte Lösungen, mit denen sich Endgeräte sicher und effizient über das Internet fernwarten lassen, um deren Betriebssystem beispielsweise automatisch und bandbreitenoptimiert zu aktualisieren oder Zustandsdaten für eine optimierte Wartung zu gewinnen.“

Heiko Gloge ist überzeugt, dass eine kluge Kooperation mit einem erfahrenen Lösungspartner wie Igel jedem Maschinenbauer die Chance gibt, seine Lösungen mit vertretbarem finanziellen und personellen Aufwand netzwerkfähig zu machen: „Die technologische Basis in Form von Protokollen und Lösungen für ein sicheres Endpoint-Management sind schon fertig und dürften schätzungsweise bereits 60 bis 70 Prozent der gewünschten Lösung ausmachen. Der Rest ist eine Frage der kundenspezifischen Anpassung.“

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