Sicherheit ist noch vor Verfügbarkeit die Hauptsorge von IBM i-Anwendern, die meist über die Hälfte ihrer Geschäftsanwendungen auf der IBM i-Plattform betreiben. Das ist ein Ergebnis der Helpsystems-Studie 2018, für die mehr als 650 Anwenderunternehmen weltweit über den Status ihrer IBM i-Umgebung Auskunft gegeben haben. Weiterhin überragend ist das Standing der Plattform: 93 Prozent der befragten Anwenderunternehmen geben an, dass IBM i eine bessere Kapitalrendite als andere Server-Plattformen bietet – und diese Aussage steht zum vierten Mal in Folge in der jährlich erscheinenden Helpsystems-Studie.

 

Nach dem IBM i Marketplace Survey Results 2018 hat es einen dramatischen Anstieg in Sachen Sicherheit gegeben – im Vorjahr trieb diese Sorge noch ein Drittel der Befragten um, 2017 waren es 72 Prozent, die Sicherheit als Hauptsorge bezeichnen. Dahinter folgen im Ranking die Verfügbarkeit (57 Prozent) und die Anwendungsmodernisierung (54 Prozent).

„Unternehmen sehen sich überall mit wachsenden Cybersicherheitsproblemen konfrontiert – und IBM i-Rechenzentren unterscheiden sich da nicht“, erklärt Tom Huntington, Executive Vice President Technical Solutions bei Helpsystems und Autor der Umfrage. „Die Balance zwischen Sicherheitskontrollen und Unternehmenseffizienz sowie mangelndes Sicherheitswissen und ständig wechselnden Bedrohungen sind die größten Herausforderungen für unsere Umfrageteilnehmer, wenn es um Cybersicherheit geht.“

Das dominante Betriebsystem ist IBM i 7.1, da am 30. April 2018 der Support ausläft, erwartet Helpsystems Mirationen zu 7.2 und 7.3. Der Einsatz des POWER8-Prozessors ist im letten Jahr um sechs Prozent auf 46 Prozent angestiegen, erwartet wird, dass viele mit POWER6- und 7-Technologie auf POWER9 umsteigen. Das Gros setzt einen bis fünf IBM i-Server ein. Nur IBM i läuft bei einem drittel der Unternehmen, andere betreiben auch Windows (68 Prozent) und Linux (33 Prozent). Und was ist mit Outsourcing? Klare Antwort: 71 Prozent sagen Nein. Ein klares Bild auch bei der Benutzung externer SAN-Speichertechniken – 63 Prozent verwenden nur interne Disks.

Bei einem Drittel der Anwenderunternehmen ist der Bildschirm noch grün – 24 Prozent haben neben 5025 auch Web-Oberflächen, 20 Prozent grafische Benutzeroberflächen. Die vorherrschende Entwicklungssprache ist RPG (87 Prozent) vor SQL (74 Prozent) und CLP (47 Prozent). Dass Apache das beliebteste Opensource-Entwicklungswerkzeug ist (37 Prozent) erstaunt Helpsystems nicht – direkt gefolgt von PHP (31 Prozent), das von IBM seit elf Jahren unterstützt wird.

72,7 Prozent der Umfrageteilnehmer führen mehr als die Hälfte ihrer Geschäftsanwendungen auf IBM i aus. Damit ist IBM i eine kritische Plattform für die meisten Organisationen, was erklärt, warum ihnen Sicherheit und Hochverfügbarkeit sowie Disaster Recovery so wichtig sind.

Die IBM i-Plattform steht weiterhin auf einem sehr hohen Niveau bei der Kundenzufriedenheit. So wollen in den nächsten fünf Jahren auch nur 1,6 Prozent der Anwenderunternehmen von der Plattform migrieren. 23,5 Prozent der Befragten gaben an, dass sie beabsichtigen, ihren IBM i Footprint zu erhöhen, indem sie neue Anwendungen und Technologien dem Betriebssystem zuordnen.

„Jedes Jahr sehen wir eine hohe Zufriedenheit der IBM i-Nutzer“, kommetiert Chris Heim, CEO von Helpsystems, die Studienergebnisse. „Dieses Feedback kommt von Entwicklern und Administratoren sowie vom Management. 43,4 Prozent der Umfrageteilnehmer verfügen über C-Level- und IT-Management-Rollen. Dies zeigt, dass Unternehmen den Wert von IBM i für ihre Unternehmen verinnerlicht haben.“

Helpsystems hilft mit seinen Anwendungen Organisationen, ihr System- und Netzwerkmanagement zu automatisieren und zu vereinfachen, Daten zu sichern und den Benutzern einfachen Zugriff auf benötigte Informationen zu ermöglichen. Adressiert werden kritische Anforderungen in Bereichen wie IT- und Geschäftsprozessautomatisierung, Systemsicherheit, Netzwerk-Mapping, Dokumentenmanagement und Business Intelligence.

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