Von den rund zwei Millionen Besuchern, die jährlich durch die Hallen der Messe München wandeln, ahnen die wenigsten, wie hoch der Aufwand hinter den Kulissen ist.

Wer schon einmal gesehen hat, wie innerhalb weniger Tage die Hallen der Messe München International (MMI) komplett umgestaltet werden, um den Ausstellern der nachfolgenden Messe ein perfektes Ambiente zu bieten, weiß, wie wichtig die direkte Kommunikation zwischen Veranstalter und Aussteller ist. Ein Grund, warum sich die Messe München schon 1999 als „early adopter“ mit dem Thema Unified Messaging auseinandersetzte. Aber auch heute laufen noch viele Prozesse, etwa im Outbound Marketing im Vorfeld sowie bei der Anmeldung oder der Rechnungslegung via Fax. Wenn es um rechtsverbindliche Geschäftsprozesse geht, setzen noch immer viele Verantwortliche auf diesen schnellen und sicheren Kommunikationskanal.

Im Rahmen der Migration von MS Exchange 2003 auf 2007 entschieden sich die IT-Verantwortlichen der Messe München jetzt, ihre bestehende UM-Lösung durch OfficeMaster zu ersetzen. „Wir waren auf der Suche nach einer Art „Appliance-Lösung“, damit wir nicht bei jedem Patch der Software oder jeder kleinsten Modifikation des Fax­treibers hohen Wartungsaufwand haben“, so Stefan Schüssler, Leiter des ­Bereichs IT-Infrastruktur der Messe München. Darüber hinaus stellte er höchste Anforderungen an die Stabilität und die damit verbundene Verfügbarkeit der Lösung. Deshalb entschied sich das IT-Infrastruktur-Team für die kombinierte Hard- und Softwarelösung. „Das von uns beauftragte Systemhaus Cancom hat gemeinsam mit einem Experten von Ferrari electronic die Lösung innerhalb kürzester Zeit implementiert. Besonders die problemlos zu integrierende Hardware OfficeMaster Gate hat die Verantwortlichen überzeugt.“

Der Faxversand und -empfang erfolgt direkt in Outlook. Da die Messe München als ERP-Lösung SAP im Einsatz hat, wurde zusätzlich das Modul OfficeMaster für SAP installiert. So lassen sich Bestellungen und Ausgangsrechnungen direkt aus dem ERP-System als Fax verschicken.

Weitere Ausbaustufen geplant

„Als wir mit den Experten von Ferrari electronic ins Gespräch gekommen sind, haben wir gleich gemerkt, dass sie neben der IT- auch in der TK-Welt zu Hause sind“, erklärt Schüssler. Das ist besonders wichtig, da die IT-Verantwortlichen ständig neue, innovative Ansätze suchen, die Arbeitsprozesse der Mitarbeiter zu verbessern. So läuft im Moment ein Pilotprojekt mit dem MS Office Communications Server, um den Mitarbeitern Collaborations-Möglichkeiten zu bieten oder über Webinare interne Schulungen zu veranstalten. Da die Gateways von Ferrari die reibungslose Anbindung des Office Communications Server an die TK-Infrastruktur von Siemens ermöglichen, lassen sich solche Szenarien mit geringem Aufwand erproben und realisieren.“

Ferrari electronic AG, Teltow
www.ferrari-electronic.de