Globalisierung bedeutet oftmals vor allem eins: Eine kom­plexe Lieferkette, die weltweit flexibel organisiert
werden muss. Vorbei die Zeiten, in denen sich Produktion und Verkauf überschaubar auf nur ein Land beschränkten.

Vor dieser Herausforderung stand auch der stark wachstumsorientierte Elektronikkonzern Pepperl+Fuchs, dessen globale Lieferkette sich aufgrund von organischem Wachstum, durch Zukäufe und Firmenübernahmen zunehmend komplexer gestaltete.

Das Gesamtziel immer vor Augen

Die expansive Ausrichtung des Unternehmens wurde von Beginn an unterstützt von einer zielgerichteten und erfolgreichen IT-Strategie. Die weltweit angesiedelten Produktions- und Vertriebsniederlassungen sollten alle mit einem unternehmenseinheitlichen System arbeiten können, um die nötige Transparenz in der Lieferkette zu schaffen. Deshalb begann Pepperl+Fuchs zunächst mit der Einführung eines einheitlichen ERP-Systems in seinen drei Headquarters in Europa, Asien/Pazifik und Amerika, verschmolz diese dann zu einer zentralen Lösung und stellte sie auf Java um. Danach sah die Strategie einen schrittweisen, horizontalen Rollout der Lösung in die verschiedenen Niederlassungen der Pepperl+Fuchs Gruppe vor. Ein stattliches Projekt, das nun kurz vor seinem erfolgreichen Abschluss steht.

Zentraler Rechenzentrumsbetrieb

Die Zentralisierung stellte die deutsche IT-Mannschaft vor ganz neue Herausforderungen, wie beispielsweise die Notwendigkeit einer Hochverfügbarkeitslösung und die Einrichtung und das Monitoring stabiler WAN-Strecken. Grund hierfür war, dass der Mannheimer Server nun von den Standorten rund um den Globus 24 Stunden pro Tag beansprucht wurde und daher keine Zeit für Backup-Aktivitäten blieb.

Gemeinsam mit der IBM suchte Pepperl+Fuchs deshalb nach einem Weg, seine IT-Architektur neu aufzustellen. Fündig wurde man schließlich mit der Hochverfügbarkeitslösung ­Mimix. Zudem kommt mit DataMirror ein Tool von IBM zum Einsatz, mit dem Pepperl+Fuchs seine iSeries-Datenwelt in andere heterogene Datenbankmanagementsysteme spiegelt. So kann der Datenbestand stets synchron gehalten und in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden. „Nach meiner Erfahrung deckt IBM mit ihren Maschinen seit Jahrzehnten ein hochvariantes Leistungsspektrum ab und stellt damit die stabilsten Backend-Server für den 24 × 7-Betrieb zur Verfügung“, lobt Schmitt. Die Zusammenführung der sechs weltweit installierten Maschinen in einem IBM System i5 570 in Mannheim brachte zudem den Vorteil, dass die Pepperl+Fuchs-Gruppe ihren weltweiten Strombedarf senken konnte. „Unsere aktuelle Lösung hat sich bis heute bestens bewährt und stellt eine zentrale Komponente in unserer Rechenzentrumsinfrastruktur dar“, unterstreicht Schmitt.

Lawson Software Deutschland GmbH, Hilden
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