Die Famulus Verpackungen Horst GmbH ist einer der führenden deutschen Hersteller für hochwertige Geschenkverpackungen. Flexibler Service sowie eine zuverlässige und schnelle Lieferbereitschaft sind ein Muss für das Unternehmen.

Die dafür notwendigen logistischen Prozesse gewährleistet Famulus im Zentrallager in Hasselroth u. a. mit einer Datenfunklösung für die Ein- und Auslagerung. Zum Einsatz kommen WLAN-Terminals vom Typ CipherLab 8370. Die Auswahl der Geräte sowie die Implementierung der entsprechenden Client- und Serversoftware verantwortete die aisci Ident GmbH aus Bad Salzuflen.

1874 gegründet, gehört das in der fünften Generation geführte Familienunternehmen Famulus Verpackungen Horst GmbH heute zu den führenden Herstellern von hochwertigen Geschenkverpackungen. Über 1.000 Geschenkverpackungen, Tragetaschen, Versandkartons, Präsentkörbe und Holzkisten sowie Zubehör und Accessoires umfasst das Produktportfolio von Famulus. Am Hauptsitz in Hasselroth verfügt der Verpackungshersteller über ein 4.000 m2 großes Hochregallager mit 4.200 Palettenstellplätzen. „Nach der Fertigstellung unseres Hochregallagers waren wir auf der Suche nach einer einfachen und effizienten Lösung für unser Lagermanagement“, erklärt Geschäftsführer Alexander Horst. Es galt, eine Datenfunklösung für die im Lager eingesetzten Gabelstapler zu finden, mit der Ein- und Umlagerungen von sortenreinen Paletten verbucht werden können. Darüber hinaus sollte auf den Terminals jederzeit eine Auskunft über den aktuellen Regalstellplatz eines gesuchten Artikels abrufbar sein. Mit diesen Anforderungen wandte sich Famulus an die aisci Ident GmbH. Der Auto-ID-Experte schlug Famulus den Einsatz von CipherLab 8370 WLAN-Terminals vor. „Für das Projekt lieferten wir die komplette Hardware und implementierten auch die Client- und Serversoftware“, fasst Peter Ciolkowski, Geschäftsführer der aisci Ident GmbH, die Aufgabenstellung bei Famulus zusammen.

Datenfunkanbindung

„Anfangs haben wir mit dem Kunden über die verschiedenen Möglichkeiten der Datenfunkanbindung diskutiert und uns dann gemeinsam gegen eine Terminalemulation und für eine Client/Server-Anwendung entschieden“, erläutert Peter Ciolkowski. Der wesentliche Vorteil dieser Lösung ist, dass Verbindungsabbrüche keine offenen Sessions hinterlassen, sondern dass sich das 8370 nach einem Disconnect einfach wieder beim Dispatcherprogramm, das die Datenkommunikation regelt, anmeldet. Mit dieser Lösung entfiel für Famulus auch die Anschaffung eines Terminalservers.

Kernstück der kompletten Lösung ist das Dispatcherprogramm, das über zwei Cisco-Accesspoints mit den Datenfunkterminals CipherLab 8370 kommuniziert. Als Informationsbasis dient eine einfache Access-Datenbank, die von dem Dispatcherprogramm mit Daten versorgt wird bzw. Daten für die 8370-Terminals liefert. Soll beispielsweise ein Stapler einen Artikel für den Kommissionierbereich bereitstellen, so wird der Artikelbarcode auf dem Arbeitsschein gescannt und dem Staplerfahrer wird angezeigt, auf welchem Stellplatz eine Palette mit dem Artikel verfügbar ist. Dabei arbeitet das Dispatcherprogramm nach dem FiFo-Prinzip und verweist jeweils auf die älteste Palette eines Artikels. Die Staplerfahrer sind in der Lage, Palettenbarcodes auch aus größerer Entfernung zu scannen, da die 8370er mit einem Long-Range-Lasermodul ausgestattet sind. So ist die Erfassung der Palette schon in der Anfahrt möglich.

Vor der Installation wurde bewusst auf eine Funkausleuchtung verzichtet. Anhand eines Lagergrundrisses schlugen die projekterfahrenen Mitarbeiter von aisci vor, wohin LAN-Anschlüsse verlegt werden sollten. „Dieses Vorgehen war für uns zeit- und kostensparend. Wir sind am Tag der Installation sofort in den Testbetrieb gegangen. Kleinere Anpassungen, die dann noch notwendig waren, wurden zügig und unbürokratisch umgesetzt“, lobt Alexander Horst. Der Testbetrieb lief zwei Monate, und mit der Inventur zum Jahreswechsel stellte Famulus auf den Echtbetrieb um. Seit Januar werden täglich 300 bis 500 Paletten von den zehn Mitarbeitern im Lagerbereich ein‑, aus- und umgelagert. Das Fazit von Oliver Horst, Prokurist und Logistikleiter bei Famulus: „Das war für uns ein wichtiger Schritt. Die Investition in eine komplett maßgeschneiderte Lösung aus Hard- und Software hat sich wirklich gelohnt. Wir sind heute spürbar schneller und flexibler.“

ZUM UNTERNEHMEN

Die 1995 gegründete aisci Ident GmbH mit Sitz in Bad Salzuflen hat sich auf automatische Identifikationssysteme spezialisiert. Neben dem Vertrieb von Systemen zur Erzeugung und Erfassung von Barcodes bietet das Systemhaus umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen rund um Barcode-Hard- und -Software. Dazu zählen u. a. Individual-Programmierung, Teststellung, Unterstützung bei der Datenfunk-Integration sowie ein Barcode-Prüfservice und der umfangreiche Reparatur-Service. aisci vertreibt Produkte im Bereich mobile Datenerfassung, Barcode-Scanner, Etikettendrucker sowie Barcode-Prüfgeräte für den Einsatz in Produktion, Handel, Logistik und weiteren Bereichen. Zu den Kunden zählen u. a. Hermes Logistik, IKEA Trading, Meyer Werft, Nolte Küchen, REWE, Schenker Deutschland sowie Siemens und Südzucker.

aisci Ident GmbH, Bad Salzuflen
www.aisci.de