MIDRANGE MAGAZIN: Stichwort Internationalisierung: Auf welche Weise muss eine Finanzsoftware diesem Trend Rechnung tragen?

Gerhard Knoch: Die internationale Ausrichtung von Finanzsoftware ist enorm wichtig. Das bringt den Vorteil, ein und dasselbe Produkt länderübergreifend einsetzen zu können und damit das IT-Budget zu optimieren, ohne auf landesspezifische Funktionen und Sprachen verzichten zu müssen.

Gerhard Knoch, Vice President EMEA Infor

MIDRANGE MAGAZIN: Wie können Großunternehmen mithilfe einer Finanzsoftware die Folgen der aktuellen wirtschaftlichen Schieflage abfedern?

Gerhard Knoch: Gerade in wirtschaftlichen Rezessionsphasen sind Unternehmen mehr denn je auf Lösungen angewiesen, die aussagekräftige und übersichtliche Features zur Abbildung, Kontrolle und Steuerung der Geschäftsprozesse bieten. Mit der Varial World Edition steht eine ausgefeilte Controlling-Lösung zur Verfügung, mit der sich Kosten einsparen lassen, indem Fehlinvestitionen aufgedeckt, Transparenz in betriebswirtschaftliche Abläufe gebracht und Geschäftsprozesse gestrafft werden.

MIDRANGE MAGAZIN: Konsolidierungssoftware, Cash-Management oder Liquiditätsmanagement – die Spielarten moderner Finanzsoftware sind vielfältig. Welche Funktionalitäten sollten Unternehmen auf jeden Fall nutzen?

Gerhard Knoch: Die Finanzkrise hat Unternehmen immer noch fest im Griff. Damit das Schiff auf Kurs bleibt oder wieder auf Kurs kommt, ist ein konsequentes Liquiditätsmanagement unabdingbar, denn aus einem softwarebasierten Finanz- und Liquiditätsmanagement ergeben sich zahlreiche Vorteile: Die Lösungen unterstützen Unternehmen dabei, ihre eigene Zahlungsfähigkeit sicherzustellen, liefern die notwendige Transparenz über ihre Wirtschaftlichkeit und helfen durch eine Liquiditätsvorschau Kosten und Finanzmittel optimal zu planen.

Infor Global Solutions Deutschland GmbH, Friedrichsthal
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