Isosport, Hersteller von Ski- und Snowboardmaterialien aus Kunststoffen im österreichischen Eisenstadt, hat mit einer Lösung von Websense den Spam-Müll unter Kontrolle. Gleichzeitig schützt sich das Unternehmen so auch vor Trojanern, Würmern und anderem bösartigen Programmcode, wie er über diverse Webseiten verbreitet wird.

Bei vielen Unternehmen beginnt der Arbeitstag noch immer damit, dass die Mitarbeiter zunächst einmal den unerwünschten Werbemüll aus der Inbox ihres E‑Mail-Systems löschen. Das ist nicht nur lästig und eine massive Verschwendung von Arbeitszeit, es ist auch enorm gefährlich: Manch einer kann den Verlockungen nicht widerstehen. Da verspricht jemand ein brandaktuelles Video von Stars und Sternchen, es locken Sonderangebote zu unglaublich günstigen Preisen oder die letzten Eintrittskarten für das Sportereignis des Jahres. Fast immer verbergen sich hinter solchen Angeboten Cyberkriminelle, die dann Spionagesoftware auf den Rechnern der User deponieren und damit Kreditkarteninfos, Bankdaten oder Passwörter stehlen.

Um sich vor all diesen Gefahren zu schützen, entschied sich Isosport für den Einsatz von zwei Websense-Lösungen für Filtering und E‑Mail Security. Die E‑Mail Security Software sorgt für einen sehr effektiven Schutz vor Bedrohungen bei eingehenden und ausgehenden E‑Mails. Das gilt besonders für Spam-Mails, aber auch für Nachrichten mit bösartigen Attachments, Würmern, Trojanern und anderem schädlichen Programmcode.

Klare Regeln für die Internetnutzung

Der Anstoß für die heutige Security-Lösung kam im Wesentlichen von der Geschäftsleitung des Unternehmens. Wobei die Spam-Problematik nur der eine Grund war. Darüber hinaus war es den Entscheidungsträgern wichtig, dass der Internetzugang weitgehend nur für berufliche Zwecke genutzt wird. Man einigte sich daher bereits frühzeitig im Rahmen einer Betriebsvereinbarung mit der Personalvertretung auf entsprechende Regeln. Diese unternehmensweiten IT-Security-Richtlinien sind schriftlich fixiert und alle Mitarbeiter haben die Vorgaben per Unterschrift zu akzeptieren. Die IT-Abteilung hat die Regeln mit den neuen Produkten umgesetzt und kontrolliert damit auch die Einhaltung der IT-Security-Vorschriften.

Ob einschichtige Standardplatten oder Mehrschichtfolien und -platten, durch den Einsatz verschiedener Thermoplaste bietet ISOSPORT ein breites Produktprogramm – von Folien mit 350 µm bis zu Plattenware mit 14 mm. Quelle: ISOSPORT

Vor der Auswahl der heute im Einsatz befindlichen Lösung verschafften sich die IT-Mitarbeiter erst einmal einen Überblick, indem sie bei anderen Tochterfirmen ihres Mutterkonzerns Constantia Industries Erkundigungen einholten. Isovolta aus Wiener Neudorf, das ebenso wie Isosport zum Konzernbereich „Technische Kunststoffe“ der Constantia Industries gehört, hatte die Web-Filtering-Lösung bereits erfolgreich im Einsatz. Die IT-Abteilung von Isosport entschloss sich daher, in einem einmonatigen Testbetrieb die Software genau unter die Lupe zu nehmen, mit dem Ergebnis, dass man nun die gleiche Lösung für die Steuerung und Überwachung der Internetnutzung einsetzt. Die Software verfügt über alle Tools, die ein Unternehmen benötigt, um die Internetnutzung sehr flexibel zu regeln, zu verwalten und optimal auf die unterschiedlichen Anforderungen in einer Organisation abzustimmen.

Die eigentliche Realisierung der Lösung erfolgte durch den Websense-Partner Madras Computer.

Mehr Sicherheit bei der Internetnutzung

„Eine missbräuchliche Nutzung des Internets durch Mitarbeiter, sei es am Arbeitsplatz oder unterwegs, kann für ein Unternehmen Sicherheits‑, Rechts- und Compliance-Risiken bedeuten und sowohl die Produktivität als auch die Systemleistung beeinträchtigen“, kommentiert Wolfgang Wilt, IT-Leiter bei Isosport in Eisenstadt die Vorteile der Security-Richtlinien. „Zum Schutz der geschäftlichen Integrität benötigen wir daher die volle Transparenz und eine effektive Kontrolle über das gesamte Spektrum Web-basierter Inhalte. Die erhalten wir mit den Produkten von Websense – einfach, schnell und kostengünstig.“

Der österreichische Spezialist für Kunststoff-Verbundmaterialien schützt mit der Webzugangssoftware die Endgeräte – darunter rund 40 Notebooks – von 150 Mitarbeitern an drei internationalen Standorten. Die Lösung ist zentral am Firmensitz in Eisenstadt installiert, aber auch die Betriebsstätten in Hall/Tirol sowie im slowenischen Slovenske Konjice können sich damit sicher im Web bewegen. „Mit der Web-Filter-Lösung können wir die Nutzung des Internets überall kosteneffektiv überprüfen und steuern und damit potenziellem Missbrauch vorbeugen – unabhängig davon, wie oder wo ein User auf das Web zugreift“, berichtet Wolfgang Wilt. „Während die Sicherheitsanforderungen ständig wachsen, werden die Bedrohungen immer raffinierter. Da kommt schon einiges zusammen, denn in einer durchschnittlichen Woche werden rund 1.500 Webseiten angesurft. Einer der wichtigsten Pluspunkte: Die Software läuft ohne großen administrativen Aufwand.“

Keine Chance für Spam-Mails

Auch für die Bekämpfung der Spam-Problematik, neben dem sicheren Internetzugang einer der Auslöser für die gesamte Security-Lösung, kommt ein neues Produkt zum Einsatz, nämlich Websense E‑Mail Security. Die Software scannt alle E‑Mails inklusive der dazugehörigen Dokumente und Anhänge sowie eingefügter Bilder und ZIP-Dateien. Isosport blockiert damit aktuell rund 4.000 Spam-Mails pro Tag und verhindert, dass Spyware und andere bösartige Applikationen in das Firmennetz gelangen.

Ein umfassendes Connection Management schützt die E‑Mail-Infrastruktur vor Directory-Harvest- und Denial-of-Service-Attacken. Protokolle auf Verbindungsebene ermöglichen den Administratoren, spezifische externe Bedrohungen rasch zu erkennen und rechtzeitig effektive Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dabei sind sowohl die eingehenden als auch die ausgehenden Nachrichten geschützt.

Von der Architektur her besteht die Mail-Security-Lösung aus mehrschichtigen Modulen, die gemeinsam in der Lage sind, einen sehr effektiven Schutz vor den komplexen Bedrohungen, wie Spam, Viren, Malware, Phishing und schädlichen URLs, zu bieten. Die Software arbeitet vollständig automatisch und bietet damit einen kontinuierlichen Schutz.

Beim Web-Filtering plant Isosport mittelfristig einen Umstieg auf Websense Web Security Enterprise. „Durch das Upgrade sind wir auf der sicheren Seite und profitieren weiterhin von dem höchst effektiven Schutz “, resümiert Wolfgang Wilt.

Websense GmbH, Hamburg
www.websense.de