iSeries-, UNIX/Linux- und Windows-Server erledigen heute brüderlich alle in modernen Betriebsabläufen anfallende Arbeiten und Aufgaben. Eine Vielzahl unterschiedlichster Emulationen und Protokolle teilt sich in der Folge ein Netzwerk und soll dem Anwender gebündelt und zentralisiert zur Verfügung gestellt werden. Welche Hardware-Lösung bietet sich für diese Aufgabe an? Ein PC mit 5250-Emulation kann hier zunächst gute Dienste leisten, wenn man den hohen administrativen Aufwand und die mitunter nicht gewährleistete Stabilität dieses Konstruktes aus verschiedenen Komponenten außer Acht lässt. Bei genauerem Hinsehen wird man allerdings erkennen, dass die möglichen Vorteile der heute in TCP/IP-Netzwerken realisierbaren Client/Server-Strukturen ausgehebelt werden. Mögliche Vorteile – wie geringer administrativer Aufwand, niedrige Anschaffungskosten und robuster, stör-unanfälliger Aufbau des Client-Devices – lassen sich beim Einsatz von PCs nur schwerlich realisieren.

Logische Lösung

Als Hersteller des Thin-Client-Terminals realisiert die Firma Axel Client/Server-Computing konsequent. Ein lokales Betriebssystem wie Windows oder Linux wird zur Funktion des Thin-Client-Terminals nicht benötigt. Die Verwendung eines lokalen Betriebssystems als Bindeglied zwischen der Hardware eines Client-Devices und der genutzten Emulationen (wie z.B. 5250, 3270, RDP) ist bei fast allen heute verfügbaren Thin-Clients an die verwendete Hardware geknüpft.

In Ermangelung speziell konzipierter Hardware als Basis für einen Thin-Client wird nur zu gerne ins PC-Regal gegriffen. Was bleibt? Ein PC ohne Disketten-Laufwerk und/oder Festplatte, die bei manchen Thin-Clients als Optionen wiederum zu erwerben sind. Die Bezeichnung „Thin“-Client mag daher eher als Bezeichnung für die Konsequenz der Umsetzung der Thin-Client-Idee angesehen werden. Im Gegensatz dazu basiert die Hardware des Axel Thin-Client-Terminals nicht auf PC-Technik, sondern ist eine an die Bedürfnisse der Emulationen und Protokolle angepasste Eigenentwicklung. Ein Betriebssystem für das Client-Device entfällt. Es werden folglich keine großen Anforderungen an den lokalen Speicher oder die CPU-Leistung des Thin-Clients gestellt. Die Elektronik des Gerätes kann einfach aufgebaut und somit stör-unanfällig und stromsparend sein. Günstiger Nebeneffekt des optimierten Aufbaus der Hardware ist, dass kein Lüfter benötigt wird und so das Gerät absolut lautlos arbeitet.

Kontakt zur Außenwelt

Für die Verbindung zu Peripheriegeräten verschiedenster Art ist gesorgt. Zwei serielle Schnittstellen und ein paralleler Port können z.B. frei mit Druckdiensten wie PRT5250, RDP oder LPD belegt werden. Sämtliche Konfigurationen können zentral vom Server aus erfolgen. Innerhalb weniger Minuten ist eine parallele Verbindung zur iSeries sowie zu UNIX/Linux- und Windows-Servern geschaffen.

Fazit

Dies alles bündelt sich zu einem stabilen, flexiblen, einfach und schnell zu administrierenden Thin-Client, der allen Ansprüchen gerecht wird, die in heterogenen TCP/IP-Netzwerken gestellt werden.

Autor: Stefan Maas

AXEL GmbH

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