Speicherfoliensysteme für die Radiologie, Technik für digitales Röntgen, Laser-Imager für die Bildausgabe sowie Röntgen- und Laserfilme: Das Produktportfolio der Medizintechniksparte von Konica Minolta ist denkbar breit. Als das Unternehmen umzog, nutzte es die Gunst der Stunde: Ein neues IP-basiertes Telefonsystem ersetzt heute die alte konventionelle Anlage.

Der Umzug bot die ideale Gelegenheit, sich von ungeliebter Technik endgültig zu trennen. Das in die Jahre gekommene System war zwar längst abgezahlt, kostete bei jeder Wartung jedoch weiterhin einen erheblichen Betrag. Auch in punkto Features konnte die antiquierte Anlage keine Lorbeeren ernten. „Dass Telefon und Computer nicht integriert sind, hat uns an der alten Lösung am meisten gestört”, kommt Marcus Koch, IT-Leiter von Konica Minolta schnell auf den Punkt. „Eigentlich sollte das heute in jedem Büro selbstverständlich sein.” IP-basiert sollte das neue System sein – das stand von Anfang an fest.

Anbieter gesucht … und gefunden

Mit dieser Vorgabe startete Konica Minolta ein Schaulaufen der gängigen Anbieter. Sie alle bekamen ausführlich Gelegenheit zu zeigen, was sie in Sachen Unified Communications (UC) zu bieten haben. Ein mittelständischer Anbieter hatte die richtige Lösung im Gepäck: Das ITK-Systemhaus Telenova präsentierte SwyxWare und überzeugte nicht nur mit deren Features: „Wir suchten ein Unternehmen, das in etwa unsere Größe hat. Deshalb passen wir gut zusammen“, erklärt Koch. Konica Minolta nutzte die Gelegenheit und entschied sich für die Installation des Systems mit 75 Lizenzen.

Damit zog nie dagewesener Komfort in die neuen Räumlichkeiten ein. So ist es problemlos möglich, aus Outlook-Kontakten oder aus anderen Anwendungen, wie dem CRM-System, einen Anruf zu starten. Bei internen Telefonaten oder der Anrufweitergabe sehen die Mitarbeiter zudem automatisch, welcher Kollege gerade telefoniert oder abwesend ist. Umgekehrt erkennt der Angerufene bei einem Anruf mit Rufnummernübermittlung automatisch alle gespeicherten Details seines Gesprächspartners.

Einfache aber durchdachte Funktionen wie diese erleichtern die Arbeit von Koch und seinem Team spürbar. Was heute nur noch ein triviales Problem ist, war mit der alten Telefonanlage ein wahrer Albtraum. Für jede Umprogrammierung war ein Techniker des Herstellers nötig, der sich Anreise und Arbeit gut bezahlen ließ. Heute erledigt Koch solche Aufgaben, wie z. B. eine Namensänderung, mit wenigen Mausklicks nebenbei.

Die Implementierung der Anlage verlief mithilfe von Telenova innerhalb kürzester Zeit. Schon vor dem ersten Einsatz vor Ort bereitete der Partner den Server vor, so dass er nach dem Aufstellen sofort betriebsbereit war. Als Server wählte Koch ein Gerät von Dell, das über mehrere ISDN-Karten mit dem Telefonnetz verbunden ist. „Bei der Swyx-Lösung kann der externe Netz-Provider entweder via ISDN oder VoIP angebunden werden. Das macht den Umstieg einfach“, erklärt Telenova-Geschäftsführer Stefan Schmautz.

Nach anfänglicher Skepsis und einigen ersten „Experimenten“ mit den neuen Möglichkeiten der Telefonie war das gesamte Konica Minolta-Team begeistert. Dabei half es, dass an den Arbeitsplätzen auch weiterhin Tischgeräte stehen. „Eigentlich sind für die Software nur noch Headsets oder Handgeräte ohne Tastatur nötig“, erklärt Schmautz. Trotzdem wollte die Firma den Mitarbeitern die gewohnten Telefonie-Leistungsmerkmale nicht nur am Bildschirm bieten. „In diesem Bereich waren wir konservativ“, berichtet Koch. Die Geräte geben das beruhigende Gefühl des „Altbewährten“.

Positive Zukunftsaussichten

In Zukunft möchte das Unternehmen sogar das „One-Number“-Konzept einführen: Jeder Mitarbeiter ist unter einer einzigen Nummer automatisch auf dem richtigen Endgerät erreichbar. Dem alten Büro trauert bei Konica Minolta niemand hinterher. Und auch das Telefonieren „alter Schule“ mag man sich kaum noch vorstellen: Kontakt im PC aufrufen, Telefonnummer an einem anderen Gerät eintippen – dieser Anachronismus hat bei dem Medizintechnikprofi ausgedient. Koch: „Mit SwyxWare ist bei uns die antiquierte Trennung zwischen Telefon und Computer endlich aufgehoben.“

Swyx Solutions AG, Dortmund
www.swyx.de