Windows XP befindet sich in der erweiterten Produkt-Support Phase, in der Microsoft nur noch die nötigsten Änderungen vornimmt. Spätestens im April 2014 endet der Support für XP gänzlich – Grund genug, sich mit einer Umstellung auf Windows 7 auseinanderzusetzen.

Laut einer IDC-Umfrage werden 83 % aller Unternehmen Windows Vista „überspringen“ und direkt von XP auf Windows 7 wechseln. Eine Studie von Morgan Stanley besagt, dass 55 % aller IT Professionals eine systemweite Migration einer „Step by Step“ Umstellung bei Anschaffung neuer PCs vorziehen. Microsoft bietet zwar für den Wechsel von XP auf Windows 7 mit „Windows Easy Transfer“ eine Möglichkeit die Einstellungen und Dateien von der alten Installation zur neuen mitzunehmen, doch ist dieses Tool primär für den Einzelplatzanwender im SOHO-Umfeld geeignet. Eine unternehmensweite Migration von tausenden PCs ist damit unmöglich.

Bevor mit dem tatsächlichen Wechsel begonnen wird, muss man eine Strategie für die Migration entwerfen. Nur so ist sichergestellt, dass die Umstellung den Arbeitsfluss der Benutzer im Unternehmen möglichst wenig berührt. Die aktuelle Gestalt der Hard- und Softwareausstattung im Unternehmen muss unter Betrachtung von Windows 7 gesichtet werden, was am einfachsten mit Systems-Management-Programmen wie beispielsweise Matrix42 Empirum geht. Während das Inventar die Hardware in die Gruppen „Windows7-kompatibel“, „Aufrüstung erforderlich“ und „Inkompatibel“ teilt, geht es bei der Software-Ausstattung um genauere Details.

Die Bereitstellung der passenden Treiber ist eine weitere Hürde bei der Systemumstellung. Systems-Management-Programme bieten dazu eine Treiberdatenbank, die im Idealfall über das Internet aktualisiert wird. Welche Programme in welchem, auch effektivem zeitlichen Umfang, genutzt werden, ist ohne Systems-Management sehr schwierig festzustellen. Standard-Applikationen wie Office-Pakete oder SAP GUI werden unter Windows 7 kaum Probleme bereiten, anders verhält es sich bei Branchen-Software oder Individualprogrammierungen.

Erst wenn die Grundvoraussetzungen der Hard- und Softwarekompatibilität bis ins Detail geklärt ist, kann mit der Planung der Migration und letztendlich mit der Übernahme der Benutzer-Einstellungen und Dateien begonnen werden. Der Individualität der Benutzer-Umgebung wie beispielsweise Bookmarks, Auto-Text-Einstellungen oder Signatur-Informationen, gilt eine möglichst hohe Aufmerksamkeit. Verknüpfungen auf dem Desktop beispielsweise zielen nach der Neuinstallation möglicherweise auf einen falschen Ort und müssen angepasst werden. Unter Verwendung von Matrix42 Empirum kopiert das „Personal Backup“ nach der automatischen Installation von Windows 7 mit dem „OS Installer“ alle individuellen Einstellungen und Dateien und stellt diese, angepasst für Windows 7, vollautomatisch wieder her. Diese Automatisierung beschleunigt eine Umstellung und senkt den manuellen Aufwand gen Null.

Modernste Programm-Suiten, in denen Systems-Management und Service-Management vereint werden, gehen einen Schritt weiter und bilden die Prozesse im Unternehmen ab. Der Benutzer oder Vorgesetzte weiß, wann eine Migration für die Abteilung oder den eigenen Arbeitsplatz zeitlich am besten passt. Genehmigungs- und Entscheidungspfade lassen sich heute beispielsweise im Matrix42 Service Store so hinterlegen, dass die Migration vollautomatisiert per Mausklick im Intranet aktiv wird.

matrix42 AG, Neu-Isenburg
www.matrix42.de