Wolff & Olsen handelt weltweit mit Textilien, Lebensmittelrohstoffen, Honig, Duftstoffen und Geschenkartikel. Durch den im Bereich Mode vollzogenen Wandel vom No-Name-Hersteller zum Markennamen ergaben sich immer wieder ändernde Informationsanforderungen. Um das Management mit genaueren und schnelleren Aussagen zu Absatzzahlen versorgen zu können, wurde das Thema DataWarehouse aufgegriffen. Nachdem Alternativen überprüft wurden, fiel die Entscheidung, das DataWarehouse Tool Samac MIT einzusetzen. “Gerade im Textilhandel versprachen wir uns kurzfristig hohen Nutzen von unserer DataWarehouse-Lösung. Der Wettbewerb wird immer härter, z.B. durch die kürzere Lebenszeit der Kollektionen”, so Herr Freitag, Leiter der IT-Abteilung.

Als Basisdaten dienen die Aufträge aus dem Order- und Nachordergeschäft, die mit den Lieferscheinen und Rechnungen abgeglichen werden. Weit über 160.000 Artikel werden inzwischen in kürzester Zeit abgefragt. Bei dem sehr kurzen Lebenszyklus der Produkte war den IT-Mitarbeitern die problemlose Anpassung an neue Strukturzuordnungen wichtig. Schrittweise konnten auch die Bereiche Food und Non-Food problemlos integriert werden. Direkt aus dem Brain-System fließen die relevanten Daten aller drei Firmen in die relationale Zwischenebene der Samac MIT-Umgebung. So liegen die Daten der drei Firmen gemeinsam in einer relationalen Datenbank, einer Basis der multidimensionalen Datenmärkte, die die verschiedenen Bereiche widerspiegeln.

Natürlich mussten firmenspezifische Besonderheiten beim Aufbau und bei der Datenextraktion beachtet werden: Bei der Fa. Olsen (Textilbereich) kam es auf die Bewältigung sehr großer Datenmengen auf der Stammdatenseite an. Die gefertigten 3.000-4.000 Modelle ergeben durch die Aufgliederung in Farben und Größen eine Anzahl von mehr als 160.000 Artikeln in einem Modelljahr. Wenn noch detailliertere Informationen nötig sind, werden über die Drill-Through-Funktionen des integrierten Samac DynaServers die Belegdaten angezeigt. Als besondere Anwendung wurde zusätzlich die Kundenselektion nach einzelnen Kriterien für Mailings und Besuche eingerichtet. Unter einer einheitlichen Browser-Oberfläche wurde dem Vertrieb der Zugriff über das Intra/Internet ermöglicht; so ist dieser auch beim Kunden vor Ort immer voll informiert.

Im Bereich Lebensmittel bei Alfred L. Wolff ist die Rückverfolgung der Ware auf den einzelnen Lieferanten notwendig. Dazu muss die Chargenverwaltung, die die Lieferanten einer Charge beinhaltet, im Datenmodell berücksichtigt werden. Besonders große Erleichterung im Honigverkauf brachte die unmittelbare Ermittlung der Lagerbestände und deren Qualitäten. Das heißt, die Mitarbeiter können am Telefon im Dialog mit dem Kunden sofort feststellen, ob die benötigte Menge in der verlangten Qualität noch zum Verkauf zur Verfügung steht und wo sie sich befindet. Für die Einkäufer gewährleistet der Samac Publisher die Möglichkeit der Offline-Analyse für unterwegs.

Bei Briconti im Duftstoffhandel wurde besonderes Augenmerk auf Lagerinformation gelegt, um genau zu bestimmen, wie viel von welchem Parfüm, zu welchem Preis vorrätig, bestellt oder reserviert ist. Auch die “Internet Datenbank” für den Verkauf per e-Commerce wird mit den MIT-Ergebnissen befüllt.

Zugriff auf das DataWarehouse erfolgt in allen Bereichen über den sehr einfach zu bedienenden Analyser. Die Analysen können mit dem Dynaserver für jeden Bereich auf das relationale DataWarehouse erweitert werden, so können die Anwender über ihr Analyse Frontend ein Drill Through auf die Belegdaten starten. Sie bleiben dabei in der gewohnten Analyse-Umgebung.

Aufgrund des hohen Nutzens und der vielfältigen Möglichkeiten wird Samac MIT von den Mitarbeitern ausgesprochen gut akzeptiert. Vor allem auch deshalb, weil sie nur ihren Arbeitsbereich gut kennen müssen – der Schulungsaufwand ist äußerst gering. In allen Ebenen – vom Geschäftsführer bis zum Sachbearbeiter – wird Samac MIT genutzt. Geschäftsführer und auch Controller bekommen die Top-Analysen und haben neue und einfachere Möglichkeiten des Konzern-Controllings. Die Produktmanager benutzen ihre Analysen zu Verhandlungen mit Kunden und Lieferanten. Die Sachbearbeiter erhalten sehr detaillierte Auswertungen zur Produktion, zu den Artikeln und Kunden. Jeder der Anwender hat gewollt Zugang zu allen Daten seiner Firma, so wird das Unternehmen für die Mitarbeiter transparenter. Zugriffsberechtigung wurde auch für die Töchter in England und Österreich über TCP/IP auf das Hamburger MIT System eingerichtet. Der Zugriff auf das DataWarehouse erfolgt im gesamten Hause über NC-Terminals.

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