Die Server-Auslastung spielt im RZ-Betrieb eine gewichtige Rolle. Grundsätzlich lautet hier das Motto: so viel Rechenressourcen wie nötig, so wenig Rechenressourcen wie möglich. Analysegestützte Kapazitätsplanungen helfen Server besser auslasten.

Server in Rechenzentren sind durchschnittlich nur zu etwa 30 % ausgelastet, davon gehen Analysten aus. Dies hat einen spürbaren Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit. Die Schlüsselrolle spielt dabei der Stromverbrauch: Jeder für Server ausgegebene Euro zieht 50 Cent Kosten für Strom und Kühlung nach sich. RZ-Betreiber sollten eine bessere Auslastung der vorhandenen Hardware ins Auge fassen, denn damit lassen sich Verbrauch und Kosten für Energie und Wartung senken und auf den Zukauf neuer Hardware kann verzichtet werden. Eine bessere Auslastung kann folglich zu klimafreundlicherem Wirtschaften führen, da weniger Energie und Ressourcen nötig sind.

Eine analytische und strategische Kapazitätsplanung kann hier einen Beitrag leisten, indem die Zielgrößen „maximale Serverauslastung“, „Ausfallsicherheit“ und „Zukunftsfähigkeit“ in Einklang gebracht werden. Moderne, analysebasierte BI-Systeme sind in der Lage, ein Gleichgewicht zwischen Rechenleistung, Kosten und Sicherheit herzustellen. Dabei optimieren sie nicht nur die Auslastung der Hardware, sondern verbessern zugleich die Betriebssicherheit der Server und vereinfachen Migrationsprojekte oder das Wiederherstellen von Daten.

Der Blick in die Zukunft

Um einen einheitlichen Blick auf alle Daten zu gewinnen, bedarf es einer Integration aller relevanten Betriebsdaten der IT-Landschaft aus den verschiedenen Quellsystemen in eine zentrale, konsistente und transparente Datenbasis – der Ausgangspunkt für die BI-gestützte Kapazitätssteuerung.

Verfahren für die Qualitätssicherung sorgen dafür, dass Fehler und Widersprüche innerhalb der Daten bereinigt werden. OLAP-Instrumente schaffen dabei eine mehrdimensionale Sicht auf die Informationen und beantworten Fragen nach Server-Auslastung im Allgemeinen und Prozessauslastung im Besonderen. Unternehmen gewinnen auf diese Weise detaillierte Informationen zu Auslastung, Kosten und Leistungen der Vergangenheit.

Richtig spannend wird es jedoch, wenn sie die Realität in ihren Rechenzentren auch mit Blick nach vorne modellieren können. Damit lassen sich die Folgen von Investitionsentscheidungen vorhersagen. Zukunftsgerichtete Ursache-Wirkungs-Analysen, die weit über die ausschließlich rückwärts gewandten Funktionalitäten herkömmlicher Reporting-Instrumente hinausgehen, sind dadurch möglich. Mit analytischen BI-Systemen für das IT-Resource-Management schaffen Unternehmen die Basis für strategische Planungen: Sie erlauben, die IT-Planung exakt auf die Unternehmensstrategie auszurichten.

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