Das Planen, Überwachen und Steuern von Jobs ist ein besonders zeitaufwendiger Bestandteil des Systemmanagements. Automatisierung sorgt für einen effektiveren und fehlerfreien Betrieb eines Datencenters.

Es gibt unterschiedliche Ansätze, wie Programme das Job Scheduling vereinfachen, optimieren und vor allem fehlerfreier machen:

1. Mehr Transparenz schaffen

Je mehr Jobs über einen Kalender geplant werden, desto unübersichtlicher wird dieser. Das Anlegen mehrerer Kalender für unterschiedliche Jobs schafft einen besseren Überblick. So kann beispielsweise für Jobs im Zuge des Endjahresabschlusses ein eigener fiskalischer Kalender angelegt werden. Die Jobs sind mit dem jeweiligen Kalender verknüpft und werden zum festgelegten Zeitpunkt von der einzusetzenden Management-Software ausgeführt.

2. Ersetzen von Datumsobjekten durch OPAL-Tabellen

Datumsobjekte laufen jährlich aus. OPAL-Tabellen allerdings ermöglichen es, Termine weit im Voraus einzugeben, Anpassungen sind dann nur noch beim Anlegen neuer Termine in der Tabelle erforderlich. Zudem können mehrere Jobs dieselbe OPAL-Tabelle nutzen, womit festgestellt werden kann, ob die Jobs regulär gelaufen sind oder ausgesetzt wurden.

3. Einfache Verwaltung zusammenhängender Jobs

Wissen Sie, welche Jobs in Abhängigkeit zueinander stehen? Effiziente Werkzeuge fassen zusammenhängende Jobs in Batchjobs zusammen. Abhängigkeiten der Jobs werden deutlicher und können besser koordiniert werden. Ist ein einzelner Job nicht angelaufen, kann der Prozess ab diesem Job erneut gestartet werden.

4. Abhängigkeiten visualisieren

Per Knopfdruck ermöglichen es einige Systemmanagement-Anwendungen, Verbindungen zwischen Jobs sowie deren Abhängigkeiten und Gruppenzugehörigkeit grafisch darzustellen. Diese Transparenz macht es leichter, solche „Überwachungstätigkeiten“ an andere Mitarbeiter ohne spezielles Know-How zu übertragen.

5. Vorgänge automatisieren

Das Automatisieren von wiederkehrenden, kritischen und interaktiven Jobs entlastet nicht nur den Administrator. Menschliche Fehlerquellen werden ebenso ausgeschlossen, was ein klarer Pluspunkt bei Audits bedeutet. Geeignete Werkzeuge nehmen die durchzuführenden Schritte jedes interaktiven Jobs auf, fassen zusammengehörige in Batch Jobs zusammen, starten diese selbstständig zu einem definierten Zeitpunkt und informieren über eine erfolgreiche Ausführung.

6. Zentralisiert administrieren

Systemmanagement-Werkzeuge, wie etwa Help/Systems, schaffen eine zentrale Sicht und Steuerung mehrerer verschiedener Plattformen mit unterschiedlichen Betriebssystemen in einem Unternehmensnetzwerk. So können über einen zentralen Bildschirm beispielsweise Batch-Prozesse koordiniert, plattformübergreifende Prozessketten überwacht, LPARs gesteuert oder auch Fehler beim Ausführen von Jobs oder Events automatisch korrigiert werden.

7. Aktive Überwachung von SLAs

Passende Lösungen überprüfen, ob Jobs zu lange, zu kurz oder nicht zur geplanten Zeit gelaufen sind. Diese Ergebnisse werden im Anschluss mit den Werten, die im unternehmenseigenen ServiceLevelAgreement (SLA) festgelegt sind, verglichen und entsprechend dargestellt.

8. Zentrale Übersicht der Batch-Prozesse im Datencenter

Bei heterogenen Systemlandschaften sind konsolidierte Reports des gesamten Netzwerks wichtig. Solche Reports ermöglichen es, schnelle Entscheidungen zu treffen, da alle Informationen kundenspezifisch auf einem Bildschirm grafisch dargestellt werden.

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